Vorbericht

SCM vor Flensburg: „Normal wird nicht reichen“

SCM-Bank jubelt
Mit Energie ins nächste Spiel (Foto: Franziska Gora)

Es geht auf die letzten Meter. Vier Begegnungen hat der SC Magdeburg in der DAIKIN Handball-Bundesliga noch zu spielen. Die nächste könnte für den Tabellenführer die entscheidende sein.

„Die Vorfreude steigt von Tag zu Tag. Ich spüre dieses Kribbeln“, sagt Trainer Bennet Wiegert vor der Partie am Donnerstag gegen die SG Flensburg-Handewitt (20 Uhr, live bei Dyn). Die Konstellation könnte kaum spannender sein. Erster gegen Zweiter, Champions-League-Sieger gegen European-League-Gewinner – die handballerische Messlatte liegt hoch. „Das ist ein klangvolles Duell der letzten Jahre und gerade das Topspiel der Bundesliga.“

Die formstarken Gäste um DHB-Kapitän Johannes Golla haben zuletzt fünf Siege in Serie einfahren können. Mit den Topschützen Emil Jacobsen, Simon Pytlick und Marko Grgic seien nur einige Flensburger genannt, die dem SCM zudem gefährlich werden könnten. Doch nicht nur individuell betrachtet wird es eine Partie auf höchstem Niveau. Es treffen zwei der wurfstärksten Offensivreihen der Liga aufeinander, wobei die Schleswig-Holsteiner vor allem über das Tempospiel und den Gegenstoß kommen.

„Wir müssen gegen Flensburg auf alles achten. Das ist für mich die Mannschaft mit dem stärksten Tempospiel der Liga. Unser Rückzug sowie unser eigenes Tempospiel werden deswegen ein Schlüssel sein“, warnt Wiegert. „Aber es geht um so viel mehr. Da brauchen wir etwas Besonderes. Normal wird nicht reichen. Wir brauchen eine spezielle Energie – von außen und von innen. Wir müssen über 60 Minuten unseren besten Handball zeigen, um etwas mitzunehmen, können uns dann aber für die starke Saison belohnen. Auf dieses Spiel kann man sich nur freuen!“

Klar ist, dass der SCM als Spitzenreiter mit besten Voraussetzungen in dieses Spiel startet: mit sieben Punkten Vorsprung vor der SG Flensburg-Handewitt und acht vor dem Drittplatzierten Füchse Berlin sowie dem besten Torverhältnis der drei Clubs. Dementsprechend fehlt nur noch ein Punkt, um sich den großen Traum von der nächsten Meisterschale zu erfüllen.

„Gegen Flensburg geht es um alles. Das wird ein harter Kampf. Sie haben so viel individuelle Klasse und insgesamt enorme Qualität, dass es auf vieles zu achten gilt. Eine kompakte Abwehr, ein möglichst fehlerfreier Angriff – da müssen wir auf allen Ebenen funktionieren. Aber wenn wir unser Spiel durchziehen, gewinnen wir auch“, blickt Magdeburgs Omar Ingi Magnusson voraus.

Mit einer ausverkauften GETEC Arena ist die Bühne für einen mitreißenden Handballabend und ein echtes Highlight im Saisonfinale in jedem Fall hergerichtet.

Achtung: Die Berliner Chaussee ist seit dem 18. Mai in Höhe der GETEC Arena aufgrund einer Baustelle in eine Fahrtrichtung gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. P1 ist  weiterhin zu erreichen. Um eventuelle Verzögerungen bei der Anreise zu vermeiden, empfehlen wir die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Auskunft, wie es mit Bus und Bahn am besten zur Halle geht, gibt es bei unserem Partner INSA.

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