Vorbericht

SCM in Szeged: „Unser Ziel ist es natürlich, zu gewinnen“

Elvar Örn Jonsson im Spiel
Elvar Örn Jonsson blickt zuversichtlich auf das nächste Spiel (Foto: Franziska Gora)

Für den SC Magdeburg führt die Reise in dieser Woche in der Machineseeker EHF Champions League nach Szeged, wo das Team um Trainer Benner Wiegert die nächste sportliche Hürde nehmen will. Derweil warten in Ungarn auch einige bekannte Gesichter.

Das ist eine top Mannschaft und das besonders zu Hause. Das wird ein schwieriges Spiel“, warnt Rückraumspieler Elvar Örn Jonsson vor der Partie bei OTP Bank – PICK Szeged am Mittwoch (18.45 Uhr/ DYN, DAZN, Pluto.tv). „Aber wir werden uns gut vorbereiten und die Taktik dementsprechend anpassen. Unser Ziel ist es natürlich, zu gewinnen und wenn wir bei uns bleiben, sehe ich dafür auch gute Chancen.“

Das Team um Trainer Michael Apelgren hat zuletzt ein 28:31 beim FC Barcelona hinnehmen müssen, davor zuhause gegen Paris Saint-Germain (31:29) und auswärts bei GOG (31:36) gewonnen. Außerdem steht auf internationalem Parkett eine 33:34-Niederlage gegen Orlen Wisla Plock zu Buche.

Mit Mario Sostaric (33 Treffer) hat Szeged derweil den derzeit drittbesten Werfer des Wettbewerbs – hinter Magdeburgs Omar Ingi Magnusson (34) und Berlins Mathias Gidsel (42). Dazu kommen internationale Topspieler wie der vor dieser Saison neu verpflichtete Jim Gottfridsson. Ebenfalls im Kader stehen zudem einige ehemalige SCM-Spieler: Kreisläufer Gleb Kalarash und Torhüter Tobias Thulin laufen mittlerweile für die Ungarn auf, ebenso wie Mittelmann Janus Smarason, der allerdings aktuell verletzt ausfällt.

„Ich freue mich darauf, sie wiederzusehen. Das wird sicher eine herzliche Begrüßung“, sagt SCM-Trainer Bennet Wiegert. Nur für den netten Austausch reist er aber selbstredend nicht in Ungarn an. Nach bisher vier Saisonsiegen soll die eigene Erfolgsserie fortgesetzt werden. „Das ist in Szeged keine leichte Aufgabe. Für mich ist das eine Mannschaft, die mit ihrem eingespielten Kader wie schon im letzten Jahr das Potential hat, ins Final4 zu kommen.“

Währenddessen gilt es nicht nur den sportlichen Herausforderungen Stand zu halten, sondern auch den Reisestrapazen. Nach etlichen Auswärtsbegegnungen über die letzten Wochen, war der SCM nur fünf Tage in Magdeburg bevor es am Dienstag über Budapest in die südliche große Tiefebene ging.

Das nächste Heimspiel findet erst wieder am 23. Oktober gegen HC Eurofarm Pelister in der Champions League statt (20.45 Uhr, Tickets) – nachdem in der DAIKIN Handball-Bundesliga die Partie beim SC DHfK Leipzig (Sonntag, 16 Uhr) und die 2. Pokalrunde beim Dessau-Roßlauer HV (Dienstag, 19 Uhr) absolviert wurden

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