Vorbericht

„In Kiel wollen wir das nächste Ausrufezeichen setzen“

Lukas Mertens beim Torjubel
Lukas Mertens erwartet ein intensives Spiel (Foto: Franziska Gora)

Auf in den Norden! Am Wochenende gastiert der SC Magdeburg in der DAIKIN Handball-Bundesliga beim THW Kiel. Die Begegnung zwischen Tabellenführer und Rekordmeister verspricht ein Duell auf Topniveau.

„Wir sind nach der EM gleich wieder super ins Rollen gekommen. In Kiel wollen wir jetzt das nächste Ausrufezeichen setzen. Wenn wir das schaffen, wäre das schon eine Hausnummer“, sagt Magdeburgs Lukas Mertens vor der Partie am Sonntag (18.00 Uhr, Dyn). Der Linksaußen weiß aber auch, welche Herausforderung auf ihn und den SCM zukommen. „In Kiel ist es nie einfach. Das ist immer noch der THW. Da erwarte ich ein extrem intensives Spiel.“

Wie schwer die Mannschaft von Filip Jicha zu bespielen ist, haben zuletzt die Rhein-Neckar-Löwen erfahren. Am Mittwoch mussten die Mannheimer zwei Sekunden vor Schluss das 27:28 hinnehmen und die Punkte abtreten. Auch der SCM ist gewarnt. Bei der Partie kurz vor Weihnachten erzielten die „Zebras“ drei Sekunden vor Schluss den Ausgleich (26:26).

„Das ist noch recht frisch und wir können das eine oder andere daraus mitnehmen. Da haben wir ein gutes Spiel gemacht, daran können wir anknüpfen und diesmal hoffentlich mehr mitnehmen“, sagt Mertens, der bei der Begegnung neben Gisli Kristjansson mit sechs Treffern der beste Werfer des SCM war.

Beim erneuten Aufeinandertreffen dürften neben den Offensivqualitäten erneut die Defensive entscheidend werden. Schon im Hinspiel profilierten sich besonders die beiden Torhüter, wobei SCM-Schlussmann Sergey Hernandez aktuell mit einer Quote von 31,41 Prozent gehaltener Bälle vor Andreas Wolff liegt, der auf der gegnerischen Seite auf 29,98 Prozent kommt.

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