Vorbericht

HBL-Start: „Die Wahrheit liegt in Lemgo“

Felix Claar und der SCM legen wieder los
In Lemgo erwartet den SC Magdeburg ein schwerer Auftakt (Foto: Franziska Gora)

Der Countdown läuft! Am Freitagabend steht für den SC Magdeburg das erste Pflichtspiel der neuen DAIKIN Handball-Bundesliga bevor. Im Lipperland erwartet das Team ein erster Gradmesser.

Fünf Wochen Vorbereitung liegen hinter der Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert. Samt einem eng getakteten Terminkalender, neun Testspielen gegen nationale wie internationale Clubs, die alle erfolgreich bestritten wurden, und insgesamt hohen körperlichen Ansprüchen. Das hohe Pensum hat der SCM dem Coach zufolge überzeugend gemeistert: „Die Jungs haben das gut gemacht. Trotzdem kann ich nicht sagen, wo wir gerade stehen. Das kann wahrscheinlich kein Trainer aktuell, auch wenn die ersten Mannschaften schon gespielt haben.“

Zum Liga-Auftakt gastiert der Champions-League-Sieger beim TBV Lemgo Lippe – und damit jenem Verein, gegen den die Magdeburger erst vor zwei Wochen beim Wartburg Cup angetreten sind und mit 34:28 gewonnen haben. Dennoch ist der SCM gewarnt und weiß um die Stärken des Letztjahresachten. „Das wird ein verdammt schweres Auswärtsspiel. Das ist Bundesliga, daran gilt es sich zu messen. Das wird eine echte Probe gleich am Anfang der Saison“, sagte Wiegert. „Die gehen einen sehr guten Weg und da werden wir sehen, wie gut wir vorbereitet sind. Die Wahrheit liegt in Lemgo.“

Bei der Begegnung im Lipperland bestreiten auch die Neuverpflichtungen Matej Mandic, Elvar Örn Jonsson und Sebastian Barthold ihr erstes Pflichtspiel-Debüt für Magdeburg. Für Mandic ist es gar die erste Partie im SCM-Trikot. „Ich habe keine Bauchschmerzen, ihn einzusetzen. Trotzdem sind die Rollen im Torhüter-Duo mit Sergey Hernandez klar verteilt“, sagte Wiegert, der Mandic erst am Montag im Team begrüßen konnte.

Insgesamt schätzt er seinen Kader derweil noch einmal hochwertiger ein als in der Vorsaison. „Ich glaube, dass wir uns in der Spitze und in der Breite verstärkt haben“, so der Trainer. „Alles was bisher war, zählt nicht mehr. Es geht wieder neu los und wir müssen uns neu beweisen. Wir wollen natürlich so erfolgreich wie möglich starten. Die Ziele werden nicht kleiner.“

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