YoungsterS

„ES WAR EINFACH EIN UNGLAUBLICH TOLLES GEFÜHL“

Handball Liqui Moly HBL, SC Magdeburg - Rhein Neckar Loewen emspor, v.l. Nachwuchstorwart Janik patzwaldt
Foto: Michael Täger
11.11.2020, xtgx, Handball Liqui Moly HBL, SC Magdeburg - Rhein Neckar Loewen emspor, v.l. Nachwuchstorwart Janik patzwaldt

Auf den vergangenen Heimspieltag gegen die Rhein-Neckar Löwen am 11.11.2020, kann SCM YoungsterS-Torhüter Janik Patzwaldt glücklich und zufrieden zurückblicken. „Es war einfach ein unglaublich tolles Gefühl!“ Er kam bei diesem Spiel zum Einsatz, für Janik war es sogar der erste Einsatz in der 1. Bundesliga. Seit sich Jannick Green verletzt hat, trainiert Youngster Janik Patzwaldt bei der Bundesliga mit. Bei dem Auswärtsspiel beim HSC Coburg 2000 stand er erstmals mit in der Aufstellung, machte sich mit der 1. Mannschaft warm und saß auf der Bank, zum Einsatz kam es jedoch noch nicht. In Coburg traf er auch auf seine ehemaligen Mitspieler der YoungsterS Justin Kurch und Paul Schikora.
Im Gespräch danach erzählte er, dass es für ihn eine große Ehre ist, dabei sein zu dürfen und es ein unglaublich tolles Gefühl ist, bei dem Bundesligateam mitzutrainieren.
Doch das erste Mal Spiel in der GETEC-Arena fand leider Aufgrund der Pandemie ohne Publikum statt. Dennoch gab es nach dem Spiel viele Nachrichten mit Glückwünschen von Familien und Freunden.
„Das hat mich gefreut, dass sich so viele das Spiel im Fernsehen angeschaut haben und das war defintiv ein aufregender Abend für mich. Ich war schon aufgeregt und habe das am Anfang noch gar nicht so richtig realisiert.“ – so Janik Patzwaldt.
In der 24. Minute war es dann auch soweit. Als Ex- Magdeburger Albin Lagergren zum 12:14 traf, durfte Janik zum ersten Mal auf das Spielfeld und gab damit sein Debüt in der Bundesliga. Einen Ball konnte er sogar parieren und stand beim Siebenmeter dem Rhein-Neckar Löwen Star Uwe Gensheimer gegenüber. Dass in diesem Moment ein Weltklassespieler gegen ihn zum Wurf antrat, war für Janik zweitrangig: „Er war der Gegner und man wollte einfach den Ball halten.“ Bis zum Ende der ersten Halbzeit stand Janik im Tor.
„Ich war unglaublich aufgeregt und nervös, aber habe mich natürlich sehr gefreut, endlich mein Debüt in der Bundesliga geben zu können, auch wenn leider das Publikum gefehlt hat. Es war einfach ein unbeschreibliches Gefühl.“

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