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Nationalteams im Fokus: Acht Magdeburger auf Reisen

Felix Claar wirft gegen Matej Mandic
Im vereinsinternen Duell: Felix Claar gegen Matej Mandic (Foto: Imago/Arvidson)

SC Magdeburg international: Acht Spieler aus dem Team von Trainer Bennet Wiegert waren in der vergangenen Woche für ihre Nationen im Einsatz. Viele werden nach den Qualifikationsspielen für die WM 2027 bei dem Turnier in Deutschland wieder zu sehen sein.

Während sich ein Teil der Magdeburger Mannschaft auf die kommenden Aufgaben mit dem SCM vorbereitete und dabei auch die Regeneration nicht zu kurz kommen ließ, waren andere für ihre Länderfarben unterwegs.

Im Rahmen dritten und finalen Phase der Entscheidungsspiele für die Weltmeisterschaft 2027 traf Torhüter Sergey Hernandez mit Spanien zweimal auf Israel –die Iberer entschieden das Duell mit insgesamt 68:56 für sich. Beide Verbände hatten sich im Vorfeld darauf geeinigt, die Spiele in Kooperation mit der Argentinischen Handball-Föderation auf neutralem Boden auszutragen. „Ich denke, wir haben das souverän gemacht – besonders im zweiten Spiel. Ich glaube, letztendlich waren 16 Spieler für uns auf dem Feld und wir haben alle alles gezeigt. Das Wichtigste ist aber die Qualifikation. Das ist gerade ein sehr gutes Gefühl“, erklärte der Magdeburger Schlussmann im Anschluss.

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Außerdem traten Manuel Zehnder und Nikola Portner mit der Schweiz gegen Italien an. Beim 32:29-Hinspielerfolg in Zürich traf Manuel Zehnder fünfmal, Nikola Portner steuerte 15 Paraden bei. Doch das Puffer reichte nicht. Das Rückspiel wenige Tage später ging mit 38:31 an die Tricolore, die sich so das Ticket für die Weltmeisterschaft sicherte.

Für die Auswahlspieler, die mit ihrer Nation bereits für das Turnier qualifiziert sind, ging es zwar nicht um alles, aber doch ums sportliche Prestige. So trafen Schweden und Kroatien wie schon bei der jüngsten Europameisterschaft aufeinander – und damit auch Magdeburgs Felix Claar, Oscar Bergendahl und Daniel Pettersson auf Matej Mandic. Albin Lagergren war krankheitsbedingt kurzfristig nur mitgereist.

Auch ohne den Rückraumrechten lieferten sich die beiden Teams ein spannendes Kräftemessen. In Kristianstad stand es 34:31 für die Drei-Kronen-Nation, bei der Revanche in Varazdin hatten die Kroaten die Nase vorn und gewannen mit 35:31. Im Rahmen des ersten Spiels gab es zudem noch eine besondere Auszeichnung: Felix Claar wurde zu Schwedens Spieler des Jahres gekürt. Der Magdeburger bekam die Ehrung nach 2024 bereits zum zweiten Mal, im vergangenen Jahr war es Albin Lagergren, der die Auszeichnung erhielt.

Magnus Saugstrup testete unterdessen mit Dänemark zweimal gegen Deutschland. Beim ersten Spiel in Kopenhagen steuerte der Kreisläufer ein Tor bei und gewann mit den Rot-Weißen 36:28. Nach dem Rückspiel in Köln vermeldete die Anzeigetafel letztlich ein 29:31 aus deutscher Sicht – hier wurde der 29-Jährige wie viele andere dänische Leistungsträger geschont.

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Lukas Mertens hatte von Bundestrainer Alfred Gislason derweil eine Pause erhalten. Auch die Isländer Gisli Kristjansson, Omar Ingi Magnusson und Elvar Örn Jonsson blieben in Magdeburg und konzentrieren sich gemeinsam mit dem Rest des Teams auf den Saisonendspurt. Denn am Donnerstag geht es in der GETEC Arena mit einem wichtigen Spiel weiter: Um 20 Uhr wird das Heimspiel in der DAIKIN Handball-Bundesliga gegen die SG Flensburg-Handewitt angepfiffen.

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