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Christian O'Sullivan Bettina Abschied, Verabschiedung, Hall of Fame Trikot Familie
Christian O'Sullivan wurde in die Hall of Fame des SCM aufgenommen
Foto: Franziska Gora

Ein SC Magdeburg ohne Christian O’Sullivan – das ist kaum vorstellbar. Über ein Jahrzehnt prägte der norwegische Nationalspieler den Verein und wurde zu einer zentralen Figur der erfolgreichsten Ära der jüngeren Klubgeschichte.

An der Elbe gewann der Rückraumspieler nahezu alles, was es im Vereinshandball zu gewinnen gibt: EHF European League (2021), IHF Super Globe (2021, 2022, 2023), EHF Champions League (2023, 2025), DHB-Pokal (2024) sowie die Deutsche Meisterschaft (2022, 2024, 2026).

Doch diese Titelsammlung erzählt nur einen Teil seiner Geschichte. O’Sullivan kam 2016 vom schwedischen Erstligisten IFK Kristianstad nach Magdeburg – zunächst als junger Spielmacher mit Entwicklungspotenzial, der sich in der Bundesliga behaupten wollte. Was folgte, war ein kontinuierlicher Aufstieg zu einer bedeutenden Personalie im Magdeburger Kader. Er wurde zum Motor, der Tempo und Struktur vorgibt. Jemand, das Umschaltspiel des SCM auf ein neues Niveau hob.

 

Über die Jahre wuchs der Norweger nicht nur sportlich, sondern wurde auch zur Identifikationsfigur. Als Kapitän führte er die Mannschaft mit Konstanz, Ruhe und klarer Haltung durch sportlich wie emotional anspruchsvolle Phasen. Ein „stiller Anführer“ – nicht laut, aber umso verlässlicher. Nicht ohne Grund wurde er in die Hall of Fame des SC Magdeburg aufgenommen.

„Die Zeit in Magdeburg war für mich etwas ganz Besonderes. Ich habe hier nicht nur sportlich alles erreicht, sondern auch viele Freunde gewonnen. Es war mir eine Ehre, für diesen Verein zu spielen, und es ist schwer, ihn zu verlassen. Ich bin stolz auf das, was wir hier gemeinsam aufgebaut haben. Das alles erfüllt mich mit großer Dankbarkeit“, verabschiedet sich Christian O’Sullivan.

Wir freuen uns, wenn wir ihn wieder in unserem grün-roten Wohnzimmer begrüßen können!

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