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Als der Pokal nach Magdeburg zurückkehrte – der Triumph von 2016

Jubel 2016
Der SC Magdeburg feiert den Pokal-Triumph 2016 (Foto: Sascha Klahn)

Manch einer war in Hamburg dabei, andere verfolgten das Spektakel vor dem Bildschirm und wieder andere kennen die Ereignisse nur von Berichten. So oder so: Die Geschichten um den Gewinn des DHB-Pokals durch den SC Magdeburg im Jahr 2016 sind vielfältig. Wir blicken mit euch zurück.

Die Szenen sorgen noch heute für Gänsehaut: Der Moment, als sich Mathias Musche und Fabian van Olphen nach Abpfiff in den Armen lagen, wie der damalige Kapitän wenig später den Pokal in die Höhe streckte und der Champagner geköpft wurde – es sind Bilder, die für den SC Magdeburg damals etwas ganz Besonderes bedeuteten.

Neun Jahre lang hatte der Club keinen Titel gewonnen und zuletzt 2007 den EHF-Pokal feiern dürfen. In den Jahren danach folgten sportlich schwierige Phasen und insgesamt fünf Trainerwechsel, bis Bennet Wiegert im November 2015 die Position einnahm. Die Geschichte seither ist bekannt. Zahlreiche nationale wie internationale Titel folgten.

„Dort begann unsere Erfolgsgeschichte. Dass sich daraus so etwas Großes entwickeln würde, damit konnten selbst die kühnsten Optimisten nicht rechnen“, blickt Matthias Musche zurück.

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Der Anfang dieser Erfolgsgeschichte war alles andere als einfach. Ohnehin war der Pokal-Wettbewerb in Hamburg, bei dem die Halbfinals am 30. April 2016 ausgetragen wurden, an Dramatik kaum zu übertreffen. Der damalige Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt setzte sich nach Verlängerung mit 31:30 gegen den späteren Meister Rhein-Neckar-Löwen durch. Im zweiten Spiel trafen dann die Magdeburger auf den Bergischen HC – und retteten sich in den Schlusssekunden der regulären Spielzeit in die Verlängerung. Am Ende verkündete die Anzeigetafel ein 36:33.

In dem packenden Finale gingen die Sachsen-Anhalter dann nicht nur mit einer 14:12-Führung in die Halbzeit, sondern konnten den Vorsprung bis zur 42. Minute auf 21:16 ausbauen. Zwar kam Flensburg am Ende noch einmal heran und kämpfte bis zur Schlusssirene um jeden Ball, doch Magdeburg ließ sich den Titel nicht mehr nehmen und holte erstmals seit 20 Jahren wieder die begehrte Trophäe

„Ich weiß gerade nicht, wohin mit meinen Gefühlen. Diese Mannschaft hat heute Großes geleistet“, sagte Trainer Bennet Wiegert später an diesen Abend in Hamburg. Heute ordnet er die Ereignisse so ein: „Es kommt mir gar nicht so lange her vor. Ich habe viele gute Erinnerungen an dieses Wochenende. Damals haben wir Geschichte geschrieben. Aber jetzt ist nicht mehr 2016, sondern 2026 – jetzt wollen wir ein weiteres Mal den Weg in die Bücher finden.“

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Nach dem erneuten Titelgewinn 2024 soll nun der nächste Erfolg folgen – unter anderen Voraussetzungen und doch mit einigen Parallelen. Denn der Halbfinalgegner heißt am kommenden Wochenende wie damals Bergischer HC. Und in Magdeburg weiß man, was ein Pokalwochenende auslösen kann.

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