SCM-News

Bennet Wiegert: „Wir werden einen großen Fight abliefern“

Collage zur Handballpartie zwischen dem THW Kiel und dem SC Magdeburg mit Matthias Musche und Patrick Wiencek.
2019-02-15_KielMatze

Handball-Deutschland freut sich drei Wochen nach der Heim-WM auf einen großen Bundesliga-Showdown. Am kommenden Sonntag um 13.30 Uhr (live ab 13 Uhr auf Sky) spielt Rekordmeister THW Kiel gegen unseren SCM. Die „Zebras“ sind aktuell Tabellenzweiter, unsere Grün-Roten auf Rang 4. Im Hinspiel im September kassierten die Kieler beim 30:35 in der GETEC Arena eine von bisher nur zwei Saison-Niederlagen. „Danach sind sie in einen Flow gekommen. Sie haben das Selbstbewusstsein, um auch nicht so gute Spiele am Ende zu gewinnen. Es wäre ein hartes Brett jetzt zuhause gegen den THW zu spielen, in Kiel ist es noch ein härteres Brett“, blickt SCM-Trainer Bennet Wiegert voraus. Mit Vorfreude verspricht „Benno“: „Uns erwartet am Sonntag eine Riesen-Atmosphäre in Kiel. Zwei tolle Mannschaften mit tollen Spielern. Darauf kann sich jeder Handball-Zuschauer in Deutschland freuen. Klar: Wir werden einen großen Fight abliefern, um auswärts beim THW für einen oder zwei Punkte in Frage zu kommen.“ Morgen ist dann Abfahrt zum Mittagessen und anschließend rollt der Bus zum Mannschaftsquartier in Kiel. Weiter fraglich ist bei den Grün-Roten der Einsatz von Kreisläufer Ignacio Plaza am Sonntag in Kiel. Heute wird der Spanier noch geschont. Bennet Wiegert: „Ich werde die Hoffnung nicht aufgeben. Morgen wird Nacho leicht mittrainieren. Hat er dabei keine Kopfschmerzen, überlege ich, ihn am Sonntag mit auf das Spielprotokoll zu nehmen. Alle anderen sind Stand heute Mittag fit.“ Unser Gegner, der Turnverein Hassee-Winterbek Kiel, mühte sich am Mittwochabend zum 26:23-Zittersieg gegen Azoty-Pulawy in der EHF-Cup-Gruppenphase. Die Kieler machten viele Fehler im Tempospiel. „In den ersten 20 Minuten waren wir sehr schlecht im Angriff, haben viel verworfen“, kritisierte THW-Trainer Alfred Gislason seine Zebras in den „Kieler Nachrichten“. „Das war kein Zusammenarbeiten, sondern freies Werfen. Deswegen wollte ich eine komplett neue Rückraum-Linie reinbringen. Kompliment, dass meine Mannschaft die Kurve gekriegt hat.“ Jetzt wartet mit dem SCM eine viel stärkere Mannschaft als die Polen auf den THW. „Vielleicht hat uns das Spiel gegen Pulawy zum rechten Zeitpunkt wachgerüttelt. Denn jedem muss klar sein: Mit so einer Leistung sind die Chancen, am Sonntag gegen Magdeburg zu gewinnen, gleich null“, sagt Kiels Coach Alfred Gislason. Dazu macht die Grippe Sorgen beim THW. Kapitän Domagoj Duvnjak: „Ich hoffe, dass Rune Dahmke und Steffen Weinhold am Sonntag wieder gesund sind und die anderen gesund bleiben und der Virus zu Hause bleibt. Gegen Magdeburg brauchen wir einen Hexenkessel.“ Darauf hat Coach „Benno“ Wiegert unseren SCM eingestellt. „Gegen uns wird der THW am Sonntag ganz anders auftreten, als am Mittwoch gegen die Polen im EHF-Cup. Wir brauchen etwas Besonderes, um in Kiel gewinnen zu können.“

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