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SG Flensburg-Handewitt vs SCM: „Bezo“ guckt Sky und fiebert mit

SCM-Spielmacher Marko Bezjak beim Sprungwurf gegen die SG Flensburg-Handewitt.
2020-02-01_Bezo

Morgen müssen die Verfolger gleich Vollgas geben. Am Sonntag um 13.30 Uhr (live ab 13 Uhr bei Sky) will unser SCM bei der SG Flensburg-Handewitt (3.) nach der EM-Pause gleich Big Points im Topspiel in der LIQUI Moly Handball-Bundesliga holen. Dazu müssen die Grün-Roten eine famose Serie in der gefürchteten FLENS-ARENA knacken. 33 Heimsiege in Folge hat die SG in der HBL feiern können. Morgen will das Team vom Erfolgstrainer und früheren SCM-Meisterspieler Maik Machulla zwei Punkte erkämpfen, die gleich für Rückenwind im hohen Norden sorgen sollen. Der SG-Coach: „Alles, was den Handball ausmacht, wollen wir auch auf die Platte bringen. Zuhause darfst du keine Punkte abgeben, wenn du dich weiter nach ganz oben orientieren willst.“ Heute um 20.45 Uhr (live bei Sky) legen im Spitzenspiel schon die TSV Hannover-Burgdorf (2.) und der THW Kiel (1.) vor.

Unser SCM tritt ohne Marko Bezjak (Schulter-Op am Mittwoch) an, hat aber den Vorteil, dass Flensburg ohne vier Schlüsselspieler (Röd, Svan, Hald, Wanne) noch extremer gehandicapt ist. Seine Premiere bei den Profis könnte am Sonntag Rechtsaußen Sören Hartwich (18, A-Jugend) feiern. Er wurde anstelle des verletzten Kapitän Lasse Svan erstmalig in den Kader berufen. Linksaußen Mikkel Ebeling aus dem Junior Team ist als Backup für Magnus Jöndal auf der Flensburger Bank.

Marko Bezjak ist seit gestern wieder zuhause in Magdeburg. „Alles gut bei mir“, sagt der SCM-Regisseur heute Vormittag und bedankt sich für die vielen Genesungswünsche. „Morgen werde ich zuhause auf der Couch das Spiel im TV bei Sky gucken und ich erwarte eine spannendes Spiel, wo Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden können. Keine Mannschaft weiß, wie die Form nach der EM-Pause ist. Unsere Ausgangsposition ist okay und wir haben gute Chancen in Flensburg zu gewinnen.“

Die Flensburger haben großen Respekt vor der Qualität von SCM-Rückraumshooter Michael Damgaard. Unser grün-roter Däne dreht besonders gern und häufig gegen seine Landsleute auf. So wie im Hinspiel Anfang Dezember, als er den Flensburgern bei deren bitterer 25:26-Niederlage elf Tore einschenkte. „Er ist ein Handballer, der nur wenig Platz und Zeit braucht, um große Gefahr zu entfalten. Wir müssen Damgaard früher und härter attackieren als damals. Und unsere Torhüter müssen ein paar mehr Bälle von ihm halten“, fordert Flensburg Trainer Maik Machulla.

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