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SCM will in Ostwestfalen den Champions League Platz verteidigen

Foto Franziska Gora

Es ist das vorletzte Auswärtsspiel der laufenden Saison für den SC Magdeburg, wenn die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert am morgigen Sonntag um 15 Uhr beim TBV Lemgo Lippe antritt.

Nach dem Auswärtssieg der Magdeburger am vergangenen Mittwoch beim HC Erlangen, und dem Sieg der Füchse Berlin im Topspiel gegen den bisherigen Tabellenzweiten MT Melsungen, hat sich der SC Magdeburg auf den wichtigen zweiten Tabellenplatz vorgeschoben, der am Saisonende für die Teilnahme an der Champions League berechtigt. Mit einem Erfolg in Ostwestfalen will der SCM nicht nur den zweiten Tabellenplatz festigen, sondern auch den Druck auf den Tabellenführer aus Berlin weiter aufrechterhalten, der drei Spieltage vor Saisonende weiterhin nur einen Punkt vor dem Titelverteidiger liegt und damit selbst erstmals vor dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft steht.

Bennet Wiegert wird dabei nicht müde zu betonen, dass die Entscheidung der Deutschen Meisterschaft nicht mehr in den Händen der Grün-Roten liegt. „Wir schauen nur auf uns und wollen alle unsere Spiele bis zum Saisonende gewinnen“, so Wiegert auf Nachfrage von Journalisten zu möglichen sportlichen Zielen bis zum Saisonende. Um den Druck auf die noch meisterschaftslosen Berliner hochzuhalten, müssen also in Lemgo die nächsten zwei Punkte her. Selbstvertrauen dürften die Spieler um Kapitän Christian O’Sullivan aus der starken Vorstellung vom Spiel gegen Erlangen ziehen, als der SCM dem Abstiegskandidaten nicht den Hauch einer Chance ließ und die Partie jederzeit im Griff hatte. Dass der TBV Lemgo Lippe durchaus eine andere sportliche Hausnummer ist, wissen die Magdeburger allerdings, auch wenn der letzte Heimerfolg der Ostwestfalen gegen den SCM noch aus dem Jahr 2021 stammt. Die letzten sieben Duelle gingen alle an den amtierenden Deutschen Meister, der aber schon in der Hinrunde beim 30:27 Heimsieg mehr Probleme mit der Mannschaft von Trainer Florian Kehrmann hatte als erwartet. Wie schwer eine Partie in Lemgo sein kann, musste nicht zuletzt Tabellenführer Füchse Berlin erfahren, die beim 25:25 einen Punkt abgaben, während Lemgo vor eigener Kulisse auch den frisch gebackenen Europapokalsieger SG Flensburg-Handewitt mit 34:29 bezwang und damit eindrucksvoll zeigte, zu was die Mannschaft an einem guten Tag fähig ist. Nach einem souveränen 26:20-Auswärtssieg in Wetzlar am vergangenen Spieltag sind die Ostwestfalen zudem sicher extrem motiviert, sich für die knappe Niederlage in der Hinrunde in Magdeburg zu revancieren. Bester Torschütze der laufenden Saison für Lemgo Lippe ist der Niederländer Niels Versteijnen mit aktuell 149 Toren, während sich beim SCM nach der Verletzung von Matthias Musche Omar Ingi Magnusson mit zehn Toren weniger an die Spitze der clubinternen Torjägerliste gesetzt hat.

I Warmup I

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