Der SC Magdeburg ist mittendrin im Titelkampf in der LIQUI Moly Handball-Bundesliga. Am Mittwoch wurde beim Tabellenzweiten SG Flensburg-Handewitt mit 33:30 (13:16) verloren. Die erfolgreichsten Schützen waren Lukas Mertens und Omar Ingi Magnusson mit je sieben Toren für den SCM, sowie Lasse Svan und Jim Gottfrifsson mit je sieben Treffern für die SG vor 125 Zuschauern in der Flens-Arena. Am kommenden Dienstag (20.30 Uhr, live bei sky) hat der SCM den Spitzenreiter THW Kiel vor 1.500 Zuschauern in der GETEC Arena zu Gast.
In Flensburg legte der SCM mit seiner Angriffs-Startsieben Jannick Green, Lukas Mertens, Michael Damgaard, Christian O’Sullivan, Zeljko Musa, Omar Ingi Magnusson und Daniel Pettersson auf der Platte los. Die Führung der SG durch Svan glich Pettersson zum 1:1 (4. Spielminute) für die Grün-Roten. Mal lagen die Flensburger, mal die Magdeburger vorn. Magnusson verwandelte seinen zweiten Siebenmeter im Spiel zum 6:7 (13.). Nach dem 7:8 von Musa war Green da und parierte den Siebenmeter von Gottfridsson. Flensburgs Fehler nutzte der SCM eiskalt. Magnusson und Mertens erhöhten auf 7:10 (17.). Green beim SCM mit zwei und Bergerud bei der SG mit vier Paraden bis hierher. O’Sullivan netzte zum 8:11 (20.) und SG-Trainer Machulla nahm die erste Auszeit. Flensburg blieb dran, der SCM aber immer vorn. Die Chancen wurden geduldig und konsequent rausgespielt, die SG machte die Bälle nicht rein. Bei der Angriffsquote stand es klar 52:62 Prozent für die Magdeburger Jungs. Die Grün-Roten hielten den Drei-Tore-Vorsprung, zum 13:16-Pausenstand netzte Damgaard mit einem Kracher aus der Hüfte abgezogen. Eine verdiente Führung des SCM. Flensburg lag in den ersten 30 Minuten nur drei Mal vorn.
In die zweiten Spielhälfte ging der SCM in Überzahl – Golla hatte kurz vorm Halbzeitpfiff die Zeitstrafe kassiert. Damgaard versenkte ansatzlos, explosiv zum 14:18 (33.). Die Grün-Roten zwangen Flensburg immer weiter zum Hinterherlaufen. Die Nordlichter drehten mit einem 5:0-Lauf zum 19:18 (39.) durch Jöndal auf. Die Flens-Arena wurde lauter, auf der Platte ging es immer hitziger zur Sache. Musa mit Zeitstrafe auf der Bank, Mertens im Doppelpack zum 19:20. Beim SCM war nun Thulin für Green im Tor. Gottfridsson warf die SG wieder mit 21:20 (41.) nach vorn. Es war ein Auf und Ab. Nach starker Thulin-Parade versenkte Mertens (7 von 7 verwandelt) zum 21:21 ins leere Flensburger Tor. Magnusson mit seinem Durchbruch zum 22:22 (45.). Zeit für Machulla’s zweites Time-Out. Magnusson aus dem Rückraum mit trockenem Wurf zum 24:24. Ein toller Fight. Gullerud mit dem 25:25 und Mertens netzt zum 26:26. Die Magdeburger Jungs setzen Flensburg postwendend unter Druck. Bitter: bei 27:26 pariert Bergerud einen Magnusson-Siebenmeter. Im Gegenzug das 28:26 (54.) durch Gottfridsson. Das Momentum bei der SG – Jöndal versenkte gegen den wieder zurückgewechselten Green zum 29:26 (56.). Die letzte Auszeit von Coach Wiegert beim 30:27 (58.). Pettersson bringt den SCM auf 30:28 ran. Eine klare Entscheidung der Schiris: den Siebenmeter für Flensburg verwandelte Gottfridsson zum 31:28 (59.). Am Ende verlor der SCM mit 30:33 bei Titelkandidat SG Flensburg-Handewitt.
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SG Flensburg-Handewitt – SC Magdeburg 33:30 (13:16)
SG Flensburg-Handewitt: Fritz, Bergerud, Golla (4), Jensen (1), Svan (7), Wanne, Jondal (6), Steinhauser, Larsen (5), Sogard, Gottfridsson (7), Holpert, Petersson, Röd (3)
Trainer: Maik Machulla
SC Magdeburg: Thulin, Green, Musa (1), Chrapkowski, Kluge, Steinert, Pettersson (4), Magnusson (7), Hornke, Gullerud (4), Mertens (7), O’Sullivan (2), Bezjak, Damgaard (4), Preuss (1)
Trainer Bennet Wiegert
Diese und weitere Statistiken zum Spiel findet ihr im Liveticker in unserer SCM-App.
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