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SCM-TRAINER BENNET WIEGERT: „ES SOLL UNS ABER STÄRKER MACHEN UND NICHT SCHWÄCHER“

SCM-Spieler Matthias Musche (Nr. 6) beim Sprungwurf gegen den Torwart des Bergischen HC.
Foto: Katja Müller

Gute Phasen, schlechte Phasen. Für unseren SCM war es bei der 27:31-Niederlage gegen den Bergischen HC ein Auf und Ab in der GETEC Arena über die 60 Minuten beim Saisonstart in die LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. Ein Heimstart, den jeder Grün-Rote, gegen den bisher in Magdeburg sieglosen BHC, wohl anders erwartet hatte. Trainer Bennet Wiegert analysierte zum Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir große Fehler gemacht. Wir sind klar die bessere Mannschaft und anstatt, dass wir mit fünf oder sechs Toren in die Pause gehen, lassen wir den Bergischen HC am Leben. In der zweiten Hälfte ist der BHC dann besser und wir haben es nicht mehr geschafft, in die Abwehr zu kommen. Die Niederlage geht auf Grund der zweiten Halbzeit in Ordnung. Wir waren fünf Monate nicht im Wettkampf und jeder meiner Jungs dachte im Kopf, dass wir dieses Spiel dominieren werden. Das ist allerdings nicht passiert und dann werden wir hektisch. Wir nehmen das mit, müssen einen harten Aufprall verspüren und der schmerzt. Aber es geht weiter, so ist der Handball. Dies soll uns aber stärker machen und nicht schwächer.“ Die Grün-Roten haben in allen Bereichen noch ganz viel Potenzial es besser zu machen. Bei 20 Fehlwürfen und 8 technischen Fehlern war nur jeder zweite Angriff erfolgreich. In der Abwehr gab es oft lange Gesichter bei Spielern und Torhüter. Jannick Green kam auf 12 Paraden (Fangquote 28 Prozent), beim BHC hatte Tomas Mrkva auch 12 gehaltenen Bälle. Während Jannick vor der Pause im Plus war, steigerte sich der Keeper der Bergischen Löwen in der 2.Halbzeit entscheidend und dominierte gefühlt im Torhüterduell. „Der Bergische HC hat es in der zweiten Halbzeit vor allem in der Abwehr sehr gut gemacht. Der BHC hat auch das Torwart Duell gewonnen. Normalerweise zieht der SC Magdeburg zur Pause mit fünf oder sechs Toren in der Halbzeit davon und dann wäre das Spiel gelaufen gewesen“, sprach Sky-Experte Stefan Kretzschmar nach dem Spiel Klartext. Jetzt hat unser SCM bis zum Auswärtsspiel am kommenden Dienstag (19 Uhr, live bei Sky) bei den Füchsen Berlin Zeit sich zu fangen. Die acht Siege in der Saison-Vorbereitung gingen immer einfach von der Hand. Da gab es kaum Stresssituationen in den Testspielen für die Grün-Roten. In der Bundesliga regierte in einem engen Match immer mehr die Hektik, ganz oft lief alles über Mika Damgaard. Auf den nach Abpfiff zutiefst enttäuschten Rückraumshooter (9 Tore bei 20 Würfen) wurde immer wieder die Verantwortung für den Torabschluss abgeschoben. Unser SCM, mit dem großen Potenzial eines Titelkandidaten, wird daran arbeiten. Trainer Bennet Wiegert: „Wir haben uns hohe Ziele gesteckt und wir wollen mit guten sportlichen Leistungen überzeugen.“

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