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SCM-Pokal-Erfolg! Trainer Bennet Wiegert: „Eine geschlossene Mannschaftsleistung!“

2018-12-20_Juan

„Oh wie ist das schön“, „Hier regiert der SCM“, „Hamburg, wir kommen“. Handball-Magdeburg feierte seinen SCM gestern Abend beim 40:27-Sieg gegen Göppingen für den Einzug ins REWE Final Four am 6./7. April 2019 in Hamburg. Unsere Grün-Roten haben jetzt das „Orakel Tommy“. Torwartcoach Tomas Svensson ahnte es schon beim Betreten der GETEC Arena: „Mein Gefühl, es wird ein klarer Sieg für uns. Ich glaube mit plus 10 Toren und viele Treffer macht Mika Damgaard.“  Mit seinem Gefühl lag er richtig. Trainer Bennet Wiegert war stolz auf alle seine Spieler. „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Einzelne Jungs herausheben, ist nicht mein Stil, das mache ich nicht.“ Sein Kollege Hartmut Mayerhoffer gratulierte: „Glückwunsch an Bennet und den SCM zum verdienten Sieg. Wir haben jetzt in drei Wochen die ganze Bandbreite der Gefühle hier erlebt, von einem tolle Sieg in der Bundesliga bis hin zu einer enttäuschenden Pokal-Niederlage. Am Anfang hat uns sicherlich SCM-Keeper Jannick Green den Zahn gezogen. Unsere Abwehr war nicht so präsent wie beim Ligaspiel und im Angriff hat zu wenig funktioniert. Dann ergibt sich ein solches Ergebnis.“ Unsere Magdeburger Jungs zeigten vom Anwurf weg eine andere Körpersprache als zuletzt, machten wenig Fehler im Angriff, hatten viele Ballgewinne in der Abwehr. Torhüter Jannick Green kam auf 17 Paraden und die spitzen Fangquote von 40 Prozent. Das war die halbe Miete. Göppingens Keeper (Prost, Rebmann) hatten zusammen nur 8 Paraden. Primoz Prost sagte beim Gang durch die Katakomben zum Gratulieren in der SCM-Kabine: „Wir waren hinten und vorn nicht gut. Und wenn du dann in Magdeburg mal mit 5, 6 Toren hinten liegst, ist es schwer was zu holen.“ Matthias Musche (10 Tore), Robert Weber (7) und Michael Damgaard (7) tat jeder Treffer sichtbar gut. Die Wurfquote von fast 72 Prozent und die Angriffseffektivität mit 68 Prozent waren topp. Mit 16 Fehlwürfen und nur 3 technischen Fehler war die Mannschaft viel besser als in den Spielen zuvor. Rechtsaußen Robert Weber sagte mit dem Strahlen der Sieger im Gesicht: „Wir waren angeschlagen, hatten dazu gestern Ausfälle mit den Stamm-Spielmachern Christian O´Sullivan und Marko Bezjak. Als Mannschaft sind wir in den 12 Tagen Vorbereitung auf Göppingen, die uns gut taten und wie es dann oft so ist, näher zusammengerückt. Auf der Mitte hat es mit Linkshänder Mads Christiansen und auch Juan de la Pena gut funktioniert. Wir wollten eine Trotzreaktion zeigen. Das hat man bei jedem Einzelnen von der 1. bis zur 60. Minute gemerkt. Jeder von uns wollte die Zuschauer emotional mitnehmen, das ist gut gelungen. Die Stimmung war super. Wie gewohnt bei Ko.-Spielen war die Halle komplett da. Das kann jeden Gegner beeindrucken. So brauchen wir es auch wieder am Sonntag im Bundesliga-Derby gegen die Füchse.“

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