Der nächste in der kleinen Interviewrunde für Instagram war unser Torhüter Jannick Green. Der Däne stellte sich souverän den Fragen der Fans. Die Videos zum Interview findet ihr auf unserem Instagram Channel.
Wie bist du zum Handball gekommen?
„Meine Eltern, mein großer Bruder und eigentlich meine ganze Familie haben immer Handball gespielt und daher war es ganz einfach. Ich bin mit in die Halle gekommen und hab dann Handball gespielt.“
Hattest du schon immer lange Haare oder kam das aus einer bestimmten Situation heraus?
(lacht) „Also immer nicht. Ich habe bis ich 16 oder 17 war immer ganz kurze Haare gehabt. Und irgendwann habe ich dann lange Haare bekommen und meine Frau meint das steht mir ganz gut – und dann bleibt das so.“
Hast du einen Spitznamen?
„Wo ich ganz klein war, haben meine Eltern und mein Bruder mich „Basse“ genannt – das heißt so „kleiner Dicker“. Jetzt eher so Greeny oder Greener, aber die meisten nennen mich nur Jannick.“
Welcher ist dein Lieblingsort in Magdeburg?
„Hm, gute Frage. Ich gehe sehr gerne in den Stadtpark, ich finde dort gibt es viele Möglichkeiten. Ansonsten bei mir auf der kleinen Terrasse ist es auch ganz schön.“
Hast du ein Idol?
„Als ich kleiner war, hatte ich einen Handballspieler der heißt Søren Haagen (ein Torwart), den fand ich sehr gut. Später waren es keine richtigen Idole, aber ich habe mir von mehreren Spielern Inspiration geholt.“
Würdest du gern mal auf einer anderen Position spielen? Welcher?
„Ich würde auf keinen Fall irgendwo anders spielen wollen – ich kann es auch nicht. Und es macht nicht so viel Spaß, wie im Tor zu stehen. Ich bleibe am liebsten dort.“
Hast du Glücksrituale vorm Spiel?
„Rituale nicht, aber ich habe schon eine bestimmte Reihenfolge, welche Sachen ich mache. Ich ziehe mich immer ungefähr zur gleichen Zeit an vor dem Spiel und mache auch ungefähr die gleichen Übungen. Aber falls es nicht sein sollte und ich das nicht schaffe, dann ist das nicht schlimm und ich überlebe trotzdem.“
Was macht für dich einen guten Torwartschuh aus?
„Der muss leicht sein, der muss unten (Sohle) nicht so dick sein sondern dünn, damit du guten Kontakt zum Boden hast. Und dann musst du dich wohlfühlen darin. Es bringt nichts, wenn ich sage „du musst den tragen“. Das wichtigste ist, dass es sich gut anfühlt.“
Was ist der prägendste Moment deiner Karriere bisher?
„Uh. Das ist schwer. Das ist schwierig einzuschätzen. Es gab viele wunderschöne Momente – Pokalsieg mit dem SCM, das erste Spiel hier in Magdeburg war auch ganz besonders, Olympia war natürlich auch ein absoluter Höhepunkt, Weltmeisterschaft in Dänemark auch. Aber das was man meisten Spaß gemacht hat bei mir, das war als ich als junger Spieler die Meisterschaft in Dänemark gewonnen habe mit 16 oder so. Das war besonders, denn das war mit all meinen altern Freunden und wir haben das zusammen erreicht. Deshalb war das für mich ganz besonders, obwohl die anderen Momente natürlich auch sehr sehr schön sind.“
Welches Bier schmeckt besser? Deutsches oder Dänisches?
„Dänisches – klar!“
Hast du schon Pläne, was du nach deiner Karriere machen willst?
„Ich habe keine Ahnung, deswegen plane ich auch noch sehr viele Jahre zu spielen. Weil dann kann ich mir das noch lange überlegen. Ich hoffe ich kann im Handball so ein bisschen bleiben, mal sehen was dann kommt. Ich hoffe, ich habe noch ein bisschen Zeit.“
Was vermisst du am meisten aus deiner Heimat?
„Außer meine Freunde und Familie vermisse ich Smørrebrød und Hotdog. Also nicht den Hotdog, den es hier gibt, sondern so ein richtig Dänischer Hotdog. Das kaufe ich immer als allerletztes, bevor ich nach Deutschland fahre direkt an der Grenze. Dann halte ich an und kaufe einen Hotdog und zwei Faxe, weil das gibt es auch nicht in Deutschland und ich weiß nicht warum.“
Wie oft wurde dir gesagt, dass du Orlando Bloom ähnlich siehst?
(lacht) „Naja ein paar Spieler der Mannschaft sagen das auf jeden Fall einmal pro Woche. Aber meistens als Beleidigung, wenn ich vor dem Spiegel stehe und meine Haare mache. Ansonsten eigentlich zu selten finde ich. Denn ich gebe mir sehr viel Mühe, wie Orlando Bloom auszusehen.“