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SCM hat beim Sieg in Stuttgart „gezeigt, dass wir einen breiten Kader haben“

Bundesliga: Christoph Steinert (SC Magdeburg, Nr. 8) setzt im Sprungwurf zum Torwurf gegen den Stuttgarter Abwehrspieler (Nr. 17) an
Foto: Jens Koerner

Unser SCM hat beim 29:27-Sieg in Stuttgart seine Serien gehalten. Das vierte Bundesliga-Saisonspiel in Folge und alle bisherigen 10 Duelle in der Historie gegen den TVB gewonnen. SCM-Trainer Bennet Wiegert: „Direkt nach dem Spiel in eine Analyse zu gehen, fällt mir etwas schwer. Das Spiel war sehr intensiv und emotional. Man hat gesehen, dass beide Mannschaften unbedingt gewinnen wollten und dann mit einem guten Gefühl, was sie sich in den letzten Monaten erarbeitet haben, in die Pause zu gehen. Uns ist in der zweiten Halbzeit gelungen in unser Spiel zu finden.“ Im Tor gab Tobias Thulin mit seinen 13 Paraden in 33 Minuten Einsatzzeit den wichtigen Rückhalt und Sicherheit. Im Angriff traf Michael Damgaard (11 Tore) häufig die richtige Entscheidung. „Gott sei Dank haben wir in der 2.Halbzeit eine andere Einstellung reingebracht und unsere Arbeit gemacht. Ich bin stolz auf jeden Spieler. Wir haben gezeigt, dass wir einen breiten Kader haben“, sagte der Rückrau-Shooter. Der SCM hatte nach der Pause immer eine Antwort parat. Je länger die Partie dauerte, desto mehr freie Chancen ließ das Team von Stuttgarts Trainer Jürgen Schweikardt liegen. „Wir wollten heute unbedingt unsere Serie fortsetzen und dieses Spiel gewinnen. Natürlich wissen wir, dass es für uns keine Selbstverständlichkeit ist, gegen Magdeburg zu siegen. Wir haben sehr gut verteidigt aber ja – Michael Damgaard ist einfach schwierig zu verteidigen. Es ist auch nicht das Problem, dass Magdeburg 29 Tore schießt, wir müssen eben darüber hinauskommen. Es ist nicht so, dass wir uns keine Chancen herausgespielt haben. Wir haben diese einzig und allein nicht genutzt. So gut sind wir eben nicht, diese Anzahl an Fehlwürfen gegen Magdeburg zu kompensieren. Das ist für mich heute der Schlüssel gewesen.“ Der SCM war die Kleinigkeiten besser. Im Tor waren es bei den Grün-Roten zusammen 16 Paraden (Jannick Green kam in den ersten 27 Minuten auf 3) gegen 15 von Jogi Bitter beim TVB. Die Angriffsquote des SCM mit insgesamt 18 Fehlwürfe, 10 technische Fehler, davon schon 7 vor der Pause) war den entscheidenden Tick besser als die der Stuttgarter, die allein auf 27 Fehlwürfe (8 vor der Pause, 19 danach) kamen.  Als souveräner Tabellendritter geht es beim SCM nun mit Training statt Spiel in der Länderspielwoche weiter. Die nächsten Partien stehen am 18.März im EHF-Cup beim RK Gorenje Velenje und am 22.März mit dem Bundesliga-Heimspiel gegen den TBV Lemgo Lippe um 16 Uhr in der GETEC Arena an.

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