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REWE FINAL4: Der Weg des SCM ins Halbfinale

Foto: Sascha Klahn

Der Countdown läuft. Am kommenden Wochenende (15. und 16. April) findet das REWE Final4 um den DHB-Pokal 2023 in der Kölner LANXESS arena statt. Für den SC Magdeburg ist es längst nicht das erste Final4-Turnier.

Meisterschaft, Supercup, EHF Champions League, IHF Super Globe und DHB-Pokal: der SCM tanzte in der laufenden Saison gleich auf fünf Hochzeiten. Im nationalen Pokal startete Magdeburg in der zweiten Runde und trat bei den Eulen Ludwigshafen an. Mit 30:35 (19:20) setzte sich der Deutsche Meister in der Friedrich-Ebert-Halle durch. Beste Werfer der Magdeburger waren Kay Smits (9) und Matthias Musche (7). 

Im Achtelfinale gab es das einzige Pokal-Heimspiel in der GETEC Arena für diese Saison. Grün-Rot empfing den Bergischen HC, der mit 43:31 (22:16) deutlich besiegt wurde. Besonders heraus stachen bei diesem Heimsieg Magnus Saugstrup mit 10 Toren und erneut Matze Musche, der alle seiner neun Würfe im BHC-Tor unterbrachte.

Nun stand das von vielen als „vorgezogenes Finale“ bezeichnete Viertelfinale zwischen dem THW Kiel und dem SC Magdeburg an. Nicht jedoch in der Kieler Wunderino Arena, sondern in der Hamburger Barclays Arena. Mit 19:14 spielte der SCM eine nahezu perfekte erste Halbzeit, doch der amtierende Pokalsieger holte nochmal auf und zwang den Deutschen Meister mit 29:29 in die Verlängerung. In dieser entschied der SCM das Spiel mit 35:34 verdient für sich. Kay Smits traf wieder neunmal und vertrat den verletzten Omar Ingi Magnusson würdig. Und der Jubel der zahlreichen mitgereisten Fans war riesig.

Somit steht der SC Magdeburg erneut im REWE Final4. Zweimal durfte Magdeburg den Pokal bereits in die Höhe strecken. 1996 wurde TUSEM Essen im Finale mit 20:18 besiegt. Damals noch im Kader die beiden langjährigen Geschäftsstellen-Mitarbeiter Steffen Stiebler als Abwehrchef und Gunar Schimrock im Tor. Zwischen diesem Pokalsieg und dem erneuten Gewinn 2016 lagen noch fünf weitere Final-Four-Teilnahmen der Magdeburger. 2002 stand Magdeburg im Finale gegen den diesjährigen Halbfinalgegner TBV Lemgo – und verlor mit 23:25. 1999 (gegen Kiel), 2004 und 2006 (jeweils gegen Hamburg) verlor man jeweils die Halbfinals, ehe man 2015 wieder ins Endspiel einzog.

Im Halbfinale entthronte der SCM Titelverteidiger Füchse Berlin mit einem 27:26-Erfolg, und nach 60 dramatischen Minuten gegen die SG Flensburg-Handewitt im Siebenmeterwerfen mit 32:31. Im Jahr darauf glückte schließlich die Revanche und der SC Magdeburg schlug die Flensburger mit 32:30 (14:12). Es war zugleich der erste Titel des jungen Trainers Bennet Wiegert.

Auch 2018 (Halbfinal-Aus gegen Rhein-Neckar Löwen 24:31), 2019 (Final-Niederlage gegen THW Kiel 28:24) sowie 2022 (Finalniederlage gegen THW Kiel 28:21) erreichte der SC Magdeburg das REWE Final4. Das nächste Kapitel startet am Samstag gegen den TBV Lemgo Lippe.

Das REWE Final4 2023 im Überblick:

Samstag, 15. April 2023
16.10 Uhr: SG Flensburg-Handewitt – Rhein-Neckar Löwen (Sky & ARD)
19.00 Uhr: SC Magdeburg – TBV Lemgo Lippe (Sky & skysport.de)

Sonntag, 16. April 2023
12.45 Uhr: Spiel um Platz 3 (Sky und sportschau.de)
15.40 Uhr: Finale um den DHB-Pokal 2022/23 (Sky & ARD)

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