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Omar Ingi Magnusson – sein Spielstil erinnert an ein SCM-Idol

Foto: Katja Müller

Kleine Insel, großer Sport. Island hat nur rund 364.000 Einwohner, aber immer wieder ganz viele Weltklasse-Handballer – wie Olafur Stefansson. Noch heute schwärmen die SCM-Fans vom Isländer, der 2002 maßgeblich zum Gewinn der Champions League beigetragen hatte. Er war Idol und Gesicht des Teams, hat jene Position ausgefüllt, die ab der neuen Saison sein Landsmann Omar Ingi Magnusson bei unseren Grün-Roten besetzt. In der LIQUI Moly Handball-Bundesliga ist man schon gespannt, wie Omar Ingi Magnusson die Wikinger-Tradition beim SCM fortsetzt. „Ja natürlich freue ich mich, wenn wieder ein Landsmann nach Deutschland kommt. Ich glaube, Magnusson ist reif Bundesliga zu spielen. Er ist ein schlauer Spieler, der mich an Olafur Stefansson erinnert. Magnusson ist kleiner als Ole, aber er hat einen ähnlichen Spielstil“, lobte heute Vormittag bei unserem Gespräch Rhein-Neckar Löwen-Star und Landsmann Alexander Petersson den SCM-Neuzugang im rechten Rückraum.

Der „neue Olafur Stefansson“ – das ist nicht unbedingt ein schlechtes Label. Der 23-jährige Isländer Omar Ingi Magnusson hat das in den letzten Jahren häufiger gehört. Mit einem der größten Stars der Handballszene verglichen zu werden ist auch etwas, über das man sich freuen kann. In der U20-Nationalmannschaft Islands war Ole Stefansson der Trainer von Omar Ingi. Doch der talentierte Linkshänder will sich auch selbst einen Namen machen und nicht mit anderen Spielern verglichen werden. Omar Ingi Magnusson ist glücklich über seine Entscheidung, beim SCM einen Vertrag bis 2024 unterschrieben zu haben: „Ich freue mich sehr, für den SC Magdeburg aufzulaufen. Schon bei meinem ersten Besuch in Magdeburg habe ich mir einen sehr guten Eindruck vom Verein, der Stadt und dem fantastischen Handballpublikum machen können. Ich glaube, dass ich sehr gut zur Spielphilosophie vom SCM und Trainer Bennet Wiegert passen werde. Ich freue mich auf die Herausforderung Bundesliga und möchte mit dem SCM um Titel kämpfen und spielen.“

Zuletzt spielte Omar Ingi in Aalborg (Dänemark), zuvor im Ole Stefansson Heimverein Valur Reykjavik. Schon in jungen Jahren übernimmt Omar Ingi Magnusson viel Verantwortung für das Team. „Er hat eine sehr gute Wurftechnik“, sagt Gudmundur Holmar Helgason, ein ehemaliger Mannschaftskamerad Magnussons bei Valur. „Er ist ein wahrer Kämpfer und blüht unter Druck richtig auf. Das sind die Situationen, in denen er am besten spielt. Als Person ist er sehr ruhig, aber er hat auch einen großartigen Humor.“

Der frühere SCM-Erfolgstrainer Alfred Gislason erklärte augenzwinkernd schon vor Jahren Islands Handball-Erfolgsrezept: „Erstens haben wir acht Monate Winter, ein großer Vorteil für den Hallensport.“ Ein Geheimnis zur guten Wurftechnik der „Isis“ soll auch sein, dass die Kinder im Winter von draußen versuchen, Schneebälle in offene Fenster zu werfen. Da schmunzelt auch unser SCM-Neuzugang Omar Ingi Magnusson.

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