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Neuzugang Philipp Weber im Interview

Foto: Katja Müller

Der deutsche Nationalspieler Philipp Weber kehrt zu seinen handballerischen Wurzeln zurück. Bereits als Elfjähriger wechselte er zum SC Magdeburg, durchlief alle Jugendmannschaften und absolvierte 2012/2013 seine erste Bundesligasaison im Profiteam des SCM. Im Anschluss wechselte der heute 28-Jährige zum DHfK Leipzig, für den er sieben Jahre, unterbrochen durch eine Saison in Wetzlar, auflief. In seiner Saison 2016/2017 bei der HSG Wetzlar wurde er mit 224 Toren Torschützenkönig der Bundesliga. Philipp Weber entwickelte sich in den letzten Jahren nicht nur zu einem Führungsspieler bei seinen Vereinen, sondern wurde auch eine feste Größe in der deutschen Nationalmannschaft und nahm zuletzt unter DHB-Trainer Alfred Gislason an Olympischen Spielen in Japan teil. Phillipp Weber unterzeichnete einen Vertrag bis 2024 beim SC Magdeburg.

Willkommen zurück in Magdeburg, Philipp! Wie fühlt es sich an, nun wieder beim SCM zu sein?
Philipp Weber: Es fühlt sich richtig und gut an das Wappen wieder auf der Brust zu tragen.

Wie kam es zu deinem Wechsel?
Philipp Weber: Der Kontakt zum SCM ist nie abgerissen und nun war es für mich der richtige Zeitpunkt, um zurück zum SC Magdeburg zu kommen.

Was erwartest du dir von der neuen Saison mit dem SC Magdeburg und welche Ziele hast du?
Philipp Weber: Wir alle wollen uns immer verbessern und ich bin zum SCM gekommen, um Titel zu gewinnen. Welcher, das ist egal, aber einen Anfang könnten wir ja sogar schon bei der Vereinsweltmeisterschaft im Oktober machen.

Wie waren deine ersten Tage zurück in Magdeburg?
Philipp Weber: Ich habe nach der Rückkehr von den Olympischen Spielen in Tokio viel Zeit mit meiner Familie und Freunden verbracht. Außerdem bin ich viel mit meinem Labrador Malu unterwegs.

Was hast du am meisten an Magdeburg vermisst?
Philipp Weber: Die Nähe zu meiner Familie. Früher bin ich nach dem Training häufig zu meinen Eltern zum Essen gegangen. Solche Kleinigkeiten haben mir gefehlt.

Wie vertreibst du dir die Zeit, wenn du nicht gerade Handball spielst?
Philipp Weber: Ich bin ein richtiger Kaffee-Junkie und Fan von extrem gutem Kaffee und Cappuccino. Also werde ich in den kommenden Wochen Magdeburg nach dem besten Kaffee absuchen.

Welche Trikotnummer wirst du bekommen und hat sie eine besondere Bedeutung für dich?
Philipp Weber: Die 20 – ich trug sie bereits früher beim SCM, in Wetzlar und auch in Leipzig. Bei der Bedeutung spielt Christian Sprenger eine Rolle. Er war damals der einzige deutsche Nationalspieler beim SCM und trug im DHB-Team die 20 und als Jugendnationalspieler hatte ich das dann übernommen.

Mit Matthias Musche, Tim Hornke, Yves Grafenhorst und Bennet Wiegert hast du bereits 2012 beim SCM zusammengespielt. Wen aus dem Team kanntest du außerdem bereits?
Philipp Weber: Mit Sulli und Magnus konnte ich mich bei Olympia unterhalten, Speedy wohnt direkt in meiner Nähe und Moritz kenne ich von der Nationalmannschaft. Aber aus der Bundesliga kennt man eh jeden zumindest schon ein bisschen. Wir haben eine tolle Truppe zusammen.

Wie war der Erfahrung der Olympischen Spiele für dich?
Philipp Weber: Das war schon etwas ganz Besonderes. Dieser Zusammenhalt unter den deutschen Athleten – da freut man sich über jede Medaille. Ich war extrem positiv überrascht. Aber auch mal ganz andere Sportgrößen aus anderen Ländern und Sportarten zu sehen – Novak Djokovic, Yao Ming oder Luka Doncic, das ist schon cool. Nach unserem Ausscheiden habe ich allerdings kein Spiel mehr sehen wollen und brauchte bewusst eine kleine Pause vom Handball.

Hier geht´s zum Videointerview mit Philipp und Stephan Michme.

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