SCM-News

Neuzugang Kay Smits im Interview

Handballer Kay Smits steht in schwarzer SCM-Trainingskleidung auf dem Spielfeld und gibt einem Medienteam ein Interview vor laufender Kamera.
Foto: Katja Müller

Kay Smits kehrt zum SC Magdeburg zurück. Der 24-Jährige Niederländer kommt vom dänischen Klub TTH Holstebro nach Magdeburg. Zuvor war der Nationalspieler für den niederländischen Verein Limburg Lions (2014-2016) und den Wilhelmshavener HV (2016-2018) aktiv. Von Februar bis Juni 2020 war der Linkshänder bereits an den SCM ausgeliehen, um den damals verletzten Albin Lagergreen im rechten Rückraum zu ersetzen. Nun läuft er wieder für Grün-Rot auf und wurde mit einem Vertrag bis 2023 ausgestattet.

Willkommen zurück in Magdeburg, Kay! Wie fühlt es sich an, wieder beim SCM zu sein?
Kay Smits: Ich freue mich sehr, zurück in Magdeburg zu sein und wieder für den SCM auflaufen zu dürfen. Ich kenne die Halle, den Trainer und die Mannschaft schon. Das wird mir vieles erleichtern. Es fühlt sich gut an, wieder in der GETEC ARENA zu sein.

Wie kam es zu der Rückkehr?
Kay Smits: Schon während meiner ersten Zeit in Magdeburg hatten wir gute Gespräche darüber, ob man nicht etwas Festes daraus machen könnte. Und nun freue ich mich darüber, dass es geklappt hat.

Was erwartest du dir von der neuen Saison mit dem SC Magdeburg und welche Ziele hast du?
Kay Smits: Der SCM hat mit dem dritten Platz in der LIQUI MOLY HBL und dem Sieg der EHF European League eine unglaubliche Saison gespielt. Das wollen wir mindestens bestätigen. Aber Sportler versuchen immer, sich zu verbessern.

Bist du allein nach Magdeburg gekommen?
Kay Smits: Ja, allein und auch ohne Haustier.

Hast du den SCM während deiner Abwesenheit weiter verfolgt?
Kay Smits: Auf jeden Fall. Es war zwar nicht immer leicht, weil ich oft selbst mit Holstebro gespielt habe. Aber ich habe viele Spiele live gesehen und vor allem auch das Final Four in Mannheim verfolgt.

Gab es weiterhin Kontakt zu SCM-Spielern?
Kay Smits: Zum Beispiel nach dem Europapokalsieg habe ich Glückwünsche an das Team geschickt. Unter anderem mit Lukas Mertens stand ich immer in Kontakt. Wir haben schon beim Wilhelmshavener HV zusammengespielt und kennen uns daher schon länger. Aber auch mit dem Rest des Teams hatte es schnell gepasst. Die Jungs machen es einem leicht, sich wohlzufühlen.

Welche Trikotnummer wirst du bekommen und hat sie eine besondere Bedeutung für dich?
Kay Smits: Ich werde die 31 tragen. Die Bedeutung darin ist mein Geburtsdatum. Ich habe am 31. März Geburtstag.

Am Hummel-Cup (21./22. August) nimmt auch dein Ex-Klub TTH Holstebro teil und könnte auf den SCM treffen. Freust du dich auf deine ehemaligen Mitspieler?
Kay Smits: Das ist ein schöner Zufall. Es wäre das erste Mal, dass ich gegen meine Ex-Kollegen spiele und ich freue mich sehr darauf. Das wird sicher ein komisches Gefühl.

Deine Schwester Inger spielt ebenfalls in der Bundesliga Handball. Derzeit ist sie mit der Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Tokio. Schaust du jedes ihrer Spiele?
Kay Smits: Ich versuche es. Bislang konnte ich jedes Spiel gucken – auch nachts um 2 Uhr. Wenn jetzt das Training los geht, wird das aber etwas schwieriger.

Zum Schluss: Was ist der größte Unterschied zwischen Deutschland und den Niederlanden?
Kay Smits (lachend): Die Niederlande haben natürlich die besseren Fußballspieler. Bei Europa- und Weltmeisterschaften fiebere ich immer richtig mit der holländischen Nationalmannschaft mit.

Hier geht´s zum Videointerview mit Kay und Stephan Michme.

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