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CHRISTOPH STEINERT FREUT SICH AUF HOCHKARÄTIGES FINAL FOUR

SCM-Feldspieler Christoph Steinert (Nr. 8) beim Sprungwurf im Spiel gegen IFK Kristianstad.
Foto: Eroll Popova

Die Bundesligisten SC Magdeburg, Rhein-Neckar Löwen, die Füchse Berlin und Polens Spitzenteam Orlen Wisla Plock haben das Finalturnier der European League erreicht. Am 22./23.Mai ist das eine super Besetzung in der SAP-Arena Mannheim beim großen Kampf um die brandneue Trophäe.

Im Viertelfinal-Rückspiel schlugen die Magdeburger Jungs am Dienstagabend den schwedischen Vertreter IFK Kristianstad mit 39:31. Der SCM hatte schon das Hinspiel in Schweden mit 34:28 gewonnen. Die Grün-Roten ließen von Beginn an keine Zweifel zu, wer ins Endturnier einziehen würde, führten schnell deutlich (8:3/8. Minute). Der Vorsprung wurde bis weit in die 2. Halbzeit kontinuierlich ausgebaut.

Auffällig spielte Christoph Steinert: Top in der Abwehr (2 Steals) bekam der Linkshänder auch viel Einsatzzeit im Angriff. „Steini“ versenkte 6 Tore bei 7 Würfen, aus dem Rückraum war er mit 4 Treffern der torgefährlichste Schütze. Dazu kam noch 1 Assist. Nach der heutigen Krafteinheit am Vormittag blickte unsere Nummer 8 gern auf gestern Abend zurück. „Definitiv lief es gut für uns. Wir hatten in der 2. Halbzeit eine kurze Phase, wo es nicht so passte, aber da kamen wir schnell wieder raus. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft und wie ich helfen konnte.“ In seiner Abschiedssaison beim SCM hofft „Steini“ auf den großen Wurf. „Das Final Four ist wahnsinnig hochkarätig besetzt. Für mich ist es das erste in einem internationalen Wettbewerb. Das wird in Mannheim mein absolutes Saisonhighlight. Jede Mannschaft hat die Chance, den Titel zu gewinnen. Es mit dem SCM zu schaffen, wäre für mich ein Traum.“

Der Gegner-Check:

Die Rhein-Neckar Löwen setzten sich mit 37:27 (19:8) gegen den russischen Serienmeister Medwedi Tschechow durch. Dadurch machten die Löwen die 32:33-Hinspiel-Niederlage mehr als wett und können sich nun auf das Final Four in eigener Halle freuen.

Auch die Füchse Berlin schafften doch noch den Sprung ins Finalturnier. Nach der 29:32-Hinspielniederlage gewannen die Füchse das Viertelfinal-Rückspiel vor leeren Rängen in der Max-Schmeling-Halle nach einer ganz starken Vorstellung gegen Montpellier HB mit 31:23 (16:13).

Neben den drei Bundesligisten ist in Mannheim Orlen Wisla Plock dabei. Die Polen setzten sich mit bei der Aufholjagd mit 31:26 gegen GOG aus Dänemark durch. Zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte ist Wisla in der 26. Europacup-Saison in einem Halbfinale.

Die Halbfinal-Auslosung hat die EHF am kommenden Dienstag, den 27.April um 11 Uhr in Wien angesetzt.

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