Vorbericht

„Wenn wir unsere Leistung bringen, können wir die Siegesserie fortsetzen“

Gisli Kristjansson am Ball
Voller Fokus: Gisli Kristjansson (Foto: EHF/ Kolektiff)

Auf geht die Reise! Nach der Heimspielwoche wechselt der SC Magdeburg wieder in den Auswärtsmodus. In der Machineseeker EHF Champions League geht es bei Orlen Wisla Plock in Polen weiter.

„Das ist eine Mannschaft, die nicht zu unterschätzen ist – gerade in eigener Halle. Sie haben sich in dieser Saison hochkarätig verstärkt und sind auf jeder Position gut aufgestellt. Das wird hart, aber wenn wir unsere Leistung bringen, können wir die Siegesserie fortsetzen“, sagt Gisli Kristjansson vor der Partie bei Orlen Wisla Plock am Donnerstag (20.45 Uhr) in der Machineseeker EHF Champions League.

Schon das Hinspiel hatte es im September in sich. Der polnische Meister drehte in der GETEC Arena in den letzten neun Minuten der Begegnung einen Fünf-Tore-Rückstand und kämpfte sich wieder heran. Doch der SCM behielt die Oberhand, sicherte sich ein 27:26 und fügte Plock den ersten Punktverlust der Saison auf internationalem Parkett zu.

„Plock hat seine Stärke in dieser Saison schon mehrfach unter Beweis gestellt. Das Hinspiel war nicht einfach für uns, und es wird sicherlich nicht leichter, in ihrer Arena gegen sie zu spielen“, sagt SCM-Trainer Bennet Wiegert. „Das ist eine Mannschaft, die die gleichen Ziele wie wir ausgegeben hat und der es jetzt um die Platzierung geht.“

Während Magdeburg verlustpunktfrei den direkten Einzug ins Viertelfinale als mindestens Zweiter der Gruppe B bereits sicher hat, geht es für das Team von Xavi Sabaté als aktuell Dritter noch um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs. Für Wiegert ändert das allerdings nichts: „Vielleicht ist der Druck bei Plock etwas höher, aber wer uns kennt, weiß, dass wir wirklich jedes Spiel gewinnen wollen – egal worum es geht. So ist unser Mindset, so ist unsere Mentalität und genau so werden wir auch in Plock auftreten.“

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