Vorbericht

Zwischen Plock und Melsungen: „Werden das Bestmögliche rausholen“

SCM-Trainer Bennet Wiegert
SCM-Trainer Bennet Wiegert feuert sein Team an (Foto: Franziska Gora)

Nach der Champions League ist vor der Bundesliga. Für den SC Magdeburg geht es aus Polen direkt weiter nach Nordhessen. Bei der MT Melsungen steht die nächste schwere Aufgabe bevor.

Keine 48 Stunden nach dem 29:29-Unentschieden bei Wisla Plock in der Machineseeker EHF Champions League spielen Bennet Wiegert und sein Team schon wieder um Punkte. Über Warschau und Frankfurt am Main ging es am Freitag weiter nach Kassel, wo am Samstag die Partie bei der MT Melsungen in der DAIKIN Handball-Bundesliga (20 Uhr) stattfindet.

„Das ist eine interessante Woche für uns. Wir haben mit der engen Taktung schon unsere Erfahrung gemacht, wenn auch nicht die besten“, sagt der Trainer. Die angesprochene Erfahrung machte er mit seiner Mannschaft am Anfang der Saison, als auf den historischen Sieg beim FC Barcelona die Punkteteilung in Erlangen folgte. „Ich hoffe, jetzt sind wir besser gewappnet.“

Der Tabellenachte ist dabei nicht zu unterschätzen. Vor der 23:25-Niederlage beim HSV Hamburg am vergangenen Wochenende hatten die Melsunger letztmals Anfang Dezember verloren – und zwar mit 27:31 beim SC Magdeburg.

„Melsungen ist durch ihre Variabilität immer sehr anspruchsvoll zu bespielen – durch das Sieben-gegen-Sechs und viele andere Dinge. Das bereitest du nicht in nebenbei vor“, gibt Bennet Wiegert zu bedenken, schiebt aber hinterher: „Aber wir nehmen die Situation so an und versuchen, das Bestmögliche rauszuholen.“

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