Stimmen zum Spiel

Nach Unentschieden beim HCE: „Das darf nicht so passieren“

Lukas Mertens beim Wurf
Enttäuscht vom Spiel in Erlangen: Lukas Mertens (Foto: Franziska Gora)

SC Magdeburg vergibt beim HC Erlangen in Nürnberg trotz dramatischer Aufholjagd einen Punkt in der DAIKIN Handball-Bundesliga. Die Stimmen und Statistik zum Spiel.

SCM-Trainer Bennet Wiegert: „Direkt nach dem Spiel ist es schwer, die Gedanken zu ordnen. Es ist ein Wechselbad der Gefühle. Ich glaube, dass uns die erste Halbzeit, speziell das Ende, um ein besseres Ergebnis bringt. Ich weiß aber auch, dass wir mit dem Unentschieden hier heute leben müssen. Das fühlt sich gerade tough an, weil wir in den letzten 43 Stunden extrem viel investiert haben – auch wenn man das vielleicht nicht über die ganzen 60 Minuten gesehen hat. Wir haben versucht, Körper und Geist maximal auf diesen Fight vorzubereiten. Doch ich habe das Gefühl, dass wir mit dem Kopf heute nicht richtig da waren. Großes Kompliment an Erlangen für den Kampf, den sie dann hier in einem Heimspiel einfach angenommen haben.“

Lukas Mertens: „Das haben wir uns anders vorgestellt. Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit eigentlich schon hergeschenkt und sind dann mit einer kämpferischen Leistung in der zweiten Halbzeit zurückgekommen. Also müssen uns die erste Halbzeit auf die Kappe schreiben. Das darf nicht so passieren. Wir hätten das nämlich heute verlieren können. Wir kennen die Situation auch, wenn so viele Spieler verletzt sind, schweißt das zusammen. Erlangen hat das Beste draus gemacht und wir haben heute den Punkt leider verloren.“

Schiedsrichter: Christian und Fabian vom Dorff
Zuschauende: 5003
Spielfilm: 1:3 (5.), 2:5 (10.), 4:6 (15.), 7:8 (20.), 12:11 (25.), 16:11 (30.) – 14:18 (35.), 19:18 (40.), 20:23 (45.), 24:25 (50.), 28:28 (55.), 31:31 (60.)
Highlights: hier
Dyn Moment: hier

HC Erlangen: Quenstedt (11 Paraden), Khalifa Ghedbane (1 Parade); Genz, Nissen 10, Bialowas 2, Overjordet 6, Scheerer 1, Willax 3, Schultz, Metzner 4, Lochmann 2, Buck, Steinert 3/2, Senft
SC Magdeburg: Hernandez (8 Paraden), Mandic (3 Paraden); Claar 2, Zechel, Kristjansson 3, Pettersson 6, Magnusson 11/5, Hornke 1, Jonsson 1, Weber, Lagergren, Mertens 4, Saugstrup 1, O’Sullivan, Barthold, Bergendahl 2

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