Der SC Magdeburg verliert das letzte Gruppenspiel der Machineseeker EHF Champions League am Mittwochabend bei Paris Saint-Germain mit 26:34 (11:15). Auf die Tabelle hat das Ergebnis keinen Einfluss.
Im Stade Pierre de Coubertin erwischte das Team von Bennet Wiegert einen schwierigen Start. Die Abwehr brauchte etwas, um sich zu formieren, im Angriff gab es direkt vier technische Fehler. Das Resultat: ein 2:5 nach gut sechs gespielten Minuten. Obwohl Matej Mandic im SCM-Tor mit mehreren Paraden begann, blieb das Momentum auf Seiten der Gastgeber, sodass der Coach beim Stand von 3:8 (14.) seine erste Auszeit nutzte.
Trotz starker Unterstützung von den Rängen – über 200 Fans hatten die Reise in die französische Hauptstadt angetreten –, blieb die Intervention zunächst erfolglos. Magdeburg fiel zwischenzeitlich auf 4:11 (17.) zurück. Es war Mandic, der die Grün-Roten im Spiel hielt. Bis zur Halbzeit kam er bereits auf acht abgewehrte Bälle und sorgte dafür, dass der Rückstand bis zur Pause auf 11:15 verkürzt werden konnte.
Unmittelbar nach Wiederanpfiff traf Manuel Zehnder zum 12:15. Doch die Tendenz konnte nicht gehalten werden. Wenig später stand es 13:22 (38.) und Wiegert legte das zweite Mal die grüne Karte. Das Team reagierte, machte vier Tore in Folge (17:22, 41.). Enger wurde es aber nicht mehr, das Spiel konnte gegen die überaus konsequenten Gastgeber nicht mehr gedreht werden.
Damit schließt der SCM die Gruppe B mit elf Siegen, zwei Niederlagen und einem Unentschieden als Zweiter ab – drei Punkte hinter FC Barcelona. Gegen wen es in der Königsklasse dann im Viertelfinale weitergeht, entscheidet sich nach den Playoffs (1.-9. April).
Schiedsrichter: Igor und Alexei Covalciuc (MDA)
Zuschauer: 2371
Spielfilm: 1:3 (5.), 3:6 (10.), 4:9 (15.), 6:12 (20.), 8:13 (25.), 11:15 (30.) – 13:19 (35.), 15:22 (40.), 18:24 (45.), 21:26 (50.), 23:30 (55.), 26:34 (60.)






