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Kurzinterview Christian O´Sullivan

Foto: Katja Müller

Dieses Mal haben wir unseren Kapitän Christian O´Sullivan vor die Instagram-Kamera gebeten, um sich euren Fragen zu stellen. Das gesamte Interview lest ihr hier, ein paar Videos findet ihr auf unserem Instagram Channel.

Hast du eine Angewohnheit oder ein Ritual vor den Spielen?
Nicht unbedingt. Also Routine haben wir schon, besonders hier Zuhause. Wir kommen 1.45h vor dem Spiel in die Halle, trinken ein bisschen Kaffee, gucken ein bisschen Video und dann mache ich meine Vorbereitung. Ich habe ein paar Dinge, die ich machen muss. Ich ruhe mich ein bisschen auch, ich mache mich ein bisschen warm, dehne mich und quatsche mit den Jungs ein bisschen.

Wann hast du mit dem Handball angefangen?
Ich habe in der vierten Klasse angefangen in der Grundschule. Bis dahin habe ich nur Fußball gespielt. Damit fing ich schon mit sechs Jahren an. Und dann waren es eigentlich die gleichen Jungs, mit denen ich dann Handball spielen anfing. Ich wollte das schon viel früher machen, weil meine Schwester und mein Vater das früher spielten und ich ständig, fast jedes Wochenende in der Halle war und richtig viel Handball geguckt habe. Dann wollte ich auch anfangen.

Was sollte es auch in Norwegen geben, was es in Deutschland gibt?
Für mich wären es die Preise! Die würde ich gern mit nach Hause nehmen! Es ist schon sehr teuer alles in Norwegen. Und das finde ich viel besser hier. Wir fahren oft nach Schweden, die Schweden fahren oft nach Dänemark, wo es dann etwas billiger ist und die Dänen fahren nach Deutschland. (lacht) Ich weiß nicht, aber die Deutschen Preise würde ich gern mitnehmen. Und was ich von Norwegen gern mit hierher nehmen würde ist Kartenzahlung oder mobile Pay. Das machen wir richtig viel Zuhause. Das kommt hier auch langsam, aber ja das vermisse ich ein bisschen hier noch.

Was ist deine liebste Kraftübung?
Ich glaube von früher schon: Kniebeuge. Das ist vielleicht nicht typisch, aber ich konnte schon früher als ich jung war mehr davon als die Leute in meiner Mannschaft. Daher hatte ich das schon früher als Lieblingsübung.

Bereust du manchmal, dass du so bekannt bist?
Nein eigentlich nicht. Manchmal wird man in der Stadt kurz angehalten, die Leute sind aber nett und sagen sowas wie „Gutes Spiel“. Das ist einfach nett. In Norwegen ist das überhaupt kein Problem, denn ich komme aus Oslo, der größten Stadt. Das finde ich ganz gut. Ich finde manchmal stört das ein wenig, aber wie gesagt, meistens sind es hier nur ein paar Phrasen, dann geht’s weiter und das ist ganz okay.

Vermisst du die norwegische Schokolade?
Ja! Zurzeit haben wir hier welche, denn ich hatte Besuch von meinem Vater. Glaube die meist bekannte Marke bei uns ist „freia“ und die haben eine Milchschokolade, die richtig gut ist! Wenn man nach Norwegen fährt sollte man die unbedingt kosten!

Was magst du an Magdeburg?
Viele Sachen! Aber was ich gerade richtig toll finde ist, dass es so viele grüne Flecken gibt. Wir haben jetzt einen Hund bekommen und müssen mit dem ja auch viel Spazieren gehen. Und dass die Elbe mitten durch die Stadt fließt, der Stadtpark usw. das ist einfach richtig schön dort. Das genieße ich gerade am meisten an der Stadt.

Hörst du vor dem Spiel Musik – welche?
Was die Leute in der Kabine spielen meistens. Manchmal habe ich auch Kopfhörer auf, aber hier nicht so regelmäßig, weil meine Routine hier anders ist. Auswärts dann schon mehr. Ich höre gern Post Malone.

Als Kind wollte ich immer … werden.
Gute Frage! Ich glaube Fußballprofi! Wenn ich zurückblicke, habe ich das ja nun nicht geschafft (lacht), aber ich bin ganz zufrieden, wie man Leben verlaufen ist. Dass ich Handball Profi werde hatte ich nie gedacht. Aber ich hatte vor dem handball eben mit Fußball angefangen und mehr Fußball im Fernsehen geschaut. Wir hatten früher auch eine viel bessere Nationalmannschaft als jetzt und Fußball hat mir früher richtig viel Spaß gemacht. Man konnte jedes Wochenende gute Spiele im Fernsehen gucken. Das war mein erster Traum.

Hast du ein Lieblingsbuch?
Ich bin mehr so der Filmtyp als Buch, aber ich lese auch. Was ich wirklich durchgelesen habe ist Jo Nesbø, er schreibt norwegische Krimis. Die habe ich alle gelesen. Jedes Mal, wenn ich in den Urlaub fahre, nehme ich das neueste Buch mit. Meine Mama arbeitet im gleichen Verlag, da bekomme ich immer die neuen Bücher – da habe ich Glück. Ich habe lange nicht viel gelesen und hatte genug mit Studium und Schule zu tun, da habe ich lieber Filme geguckt.

Es gibt ein neues Familienmitglied, erzähl mal.
Er kommt aus Nordhausen, aus Dingelstedt. Jetzt ist es die zweite Woche, wo wir ihn Zuhause haben und das macht richtig viel Spaß. Er heißt Max. Ich habe so viele tolle Eindrücke in der ersten Woche schon bekommen, alles ist ein bisschen neu. Ich hatte früher nie Hunde, Bettina hatte drei Stück früher – sie ist die Expertin. Jeden Tag lerne ich etwas neues, das macht richtig Spaß. Das ist ein Labrador. Normalerweise sind die gelb, braun oder schwarz. Aber er ist fuchsrot braun.

Hast du nicht eigentlich eine Tierhaarallergie?
(lacht) Ja habe ich. Wir haben ihn vorher dreimal besucht. Und in meinem Leben hatte ich einmal so eine Allergie, da saß ich im Auto für fünf Stunden mit einem nassen Hund neben mir. Da hab ichs gemerkt, aber sonst nie mehr. Bis jetzt passt das also ganz gut.

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