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ISLAND HEUTE GEGEN ALGERIEN – GISLI KRISTJANSSON: „ICH VERSUCHE MEIN BESTES“

Sponsoren-Grafik des Börde Parks Magdeburg zu den SCM-Nachrichten der Handball-WM 2021.
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Das war ein sehr ordentlicher WM-Auftakt für die deutsche Handball-Nationalmannschaft. Mit dem erwartungsgemäßen 43:14-Sieg gegen Underdog Uruguay kam das Team vom früheren SCM-Erfolgstrainer Alfred Gislason gestern locker ins Turnier in Ägypten. Stark auch der 30:28-Sieg von Polen mit Kapitän Piotr „Chrapek“ Chrapkowski gegen Tunesien. In Borne bei Magdeburg feierte der Fanclub der Ex-Magdeburger Jungs Maciej und Tomasz Gebala einen Handball-Festtag. Mit einem blauen Auge startete Titelmitfavorit Kroatien um SCM-Leistungsträger Zeljko Musa in der Start-Sieben beim am Ende glücklichen 29:29 gegen Japan.

Das hat Tradition: Ganz Island fiebert mit seiner Handball-Nationalmannschaft. Das war auch am Donnerstagabend mit einer TV-Einschaltquote von fast 94 Prozent bei der WM in Ägypten so. Aber statt eines Erfolgserlebnisses zum Auftakt gab es eine bittere 23:25-Niederlage gegen Portugal. Zu den Lichtblicken bei den „Isis“ gehörte Rückraum-Allrounder Gisli Torgeir Kristjansson vom SCM. Mit seiner Spielgeschwindigkeit war mehr Tempo im Angriff, er warf zwei Tore, spielte Assists und holte Strafwurf raus. „Ich habe nur mein Bestes gegeben, um Probleme in der portugiesischen Abwehr zu verursachen. Mehr kann ich nicht tun“, sagte Gisli Kristjansson nach dem Abpfiff in Kairo im Gespräch mit dem isländischen Handball-Reporter Ivar Benediktsson.

Die Isländer hatten gute, aber auch viele schlechte Phasen. Kristjansson analysierte: „Wir haben es geschafft, an den portugiesischen Verteidiger vorbei zu kommen, wenn wir konzentriert und entschlossen waren. Sobald uns jedoch Zögern und Zweifel einfielen, könnten Sie uns leicht verteidigen.“ Islands Unsicherheit war Portugals Plus. „In erster Linie war es eine schlechte Nutzung des offenen Raumes und viel zu viele verlorene Bälle von uns“, sagte Gisli.

Der Magdeburger war enttäuscht über die vergebene Chance. „Wir haben versäumt, möglichst mit vier Punkten in die Hauptrunde zu kommen. Jetzt können wir uns nur auf das nächste Spiel konzentrieren, nichts anderes ist für uns in dieser Situation verfügbar“, versuchte Gisli Kristjansson nach vorn zu blicken. Island „hat das Messer am Hals“ und muss gegen Algerien und Marokko gewinnen. Der WM-Modus: Aus den acht Vorrundengruppen kommen die jeweils besten drei Teams in die Hauptrunde und nehmen die Punkte aus den Spielen gegeneinander mit. Da könnte es statt 4 dann nur maximal 2 Punkte auf dem Konto sein. Wenn Island mit Gisli Kristjansson, Omar Magnusson und Torwarttrainer Tomas Svensson jetzt Siege gegen Algerien und Marokko schafft. Heute um 20.30 Uhr spielt Island gegen Algerien, Schweden mit Daniel Pettersson gegen Chile und Norwegen gegen die Schweiz. Nach der Niederlage gegen Frankreich hofft Norwegens Trainer Christian Berge auf das Comeback von SCM-Kapitän Christian O’Sullivan nach dessen krankheitsbedingte Ausfall. „Es geht ihm schon besser“, machte Norwegens Mannschaftsarzt Thomas Torgalsen gestern Hoffnung, O’Sullivan schon heute gegen die Schweiz ins Team zurück zu bekommen.

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