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HISTORISCHER ERFOLG – HEUTE VOR 18 JAHREN WURDE DER SCM IN MAGDEBURG ZUM 3.MAL KLUB-EUROPAMEISTER

Historisches Jubelfoto des SC Magdeburg: Bennet Wiegert reißt emotional den Mund auf und umarmt jubelnd einen Mitspieler auf dem Spielfeld.
Foto: Archiv

Gestern musste unser SCM eine 29:30-Niederlage in der GETEC Arena gegen Stuttgart hinnehmen. Heute vor genau 18 Jahren war ein historisches Datum: Die Grün-Roten feierten einen großen Titel in ihrer glorreichen Vereinsgeschichte.

Der SCM wurde nach 1981 und 2001 auch 2002 Klub-Europameister. Der amtierende erste deutsche Champions League Sieger verteidigte den EM-Titel mit Heimvorteil in unserer handballverrückten Region. Das „Magdeburger Modell“ hatte mit dem Rotationsprinzip einen neuen Inhalt und verschaffte dem SCM weitere Triumphe.

In einem hochdramatischen Halbfinale am 25.Oktober 2002 siegte die Mannschaft von Erfolgstrainer Alfred Gislason in Dessau mit 35:33 (18:15) gegen den spanischen Spitzenklub Ciudad Real. Es war ein besonderes Spiel für SCM-Weltstar Olafur Stefansson, der dann 2003 zu Ciudad Real wechselte. „Daran verschwende ich jetzt aber keinen Gedanken. Mein Ziel ist es, diesen Titel erneut mit dem SCM zu gewinnen. Dazu müssen wir die starken Spanier, die alles andere als mein Wunschgegner sind, im Halbfinale besiegen – und das werden wir“, sagte damals Islands Volksheld Ole Stefansson. Einen Tag später fand in der Magdeburger Bördelandhalle die Neuauflage des Champions League Finales 2002 statt.

Durch den 31:30- Endspielerfolg bei der Klub-Europameisterschaft gegen Fotex Veszprem (Ungarn) knüpfte der SCM in eigener Halle damit nahtlos an die Pokalsammlung der vergangenen Spielzeiten, mit sechs der größten Vereinstitel in zwei Jahren (2001, 2002), an. „Magdeburg ist momentan die super Adresse im Welthandball“, urteilte Rückraumspieler Nenad „Der Eroberer“ Perunicic über seinen Champions-League-Sieger und Klub-Europameister.

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