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HEUTE IN COBURG – SCM WILL WIEDER AUF ERFOLGSKURS BEIM NOCH ERFOLGLOSEN HSC

2020-11-01_Coburg

Heute um 16 Uhr(live bei Sky, Kommentator Hannes Hermann) tritt der SCM mit dem Ziel Sieg in Coburg an. Bundesliga-Aufsteiger HSC 2000 sehnt sich nach einem Erfolgserlebnis und Punkten, nach bisher fünf Saison-Niederlagen. Die Grün-Roten wollen nach der Enttäuschung im Heimspiel gegen Stuttgart zurück auf den Erfolgskurs. Für den SCM und den HSC ist es ein „Geisterspiel“. Die Gastgeber vermissen den Heimvorteil. „Das schmerzt uns natürlich sehr, auch wenn ich dafür natürlich Verständnis habe. Es geht eben nicht anders. Damit müssen wir auch mental klarkommen, dass uns die Unterstützung von außen fehlt. Ich habe selbst noch nie ein Geisterspiel um Punkte erlebt“, hat HSC-Coach Alois Mráz, wie auch SCM-Kollege Bennet Wiegert, die besondere Situation im Blick. Unsere Grün-Roten haben bereits in der Saison-Vorbereitung bei drei Spielen gegen Eisenach, Erlangen und Dessau ohne Zuschauer getestet.

Auf SCM-Top-Torjäger Michael Damgaard (34 Treffer, hinter Mindens Rambo zweitbester Liga-Feldtorschütze) haben die Coburger ein besonderes Auge. „Damgaard wirft einfach aus jeder Position, in vielen Varianten“, weiß HSC-Coach Mráz. „Mika“ ist einer von 11 Nationalspielern, jetzt wurde von Schweden Tobias Thulin für den verletzten Palicka nachnominiert, die ab kommenden Montag mit ihren Auswahlteams in der EM-Quali spielen. Dazu kommt noch „Matze“ Musche, der in Reserve steht.

Am Kreis ist der SCM mit drei aktuellen Nationalspielern besetzt. Dem Kroaten Zeljko Musa, dem Norweger Magnus Gullerud und für das DHB-Team Moritz Preuss. Für „Mo“ Preuss ist die Nationalmannschaft „eine tolle Anerkennung für gezeigte Leistungen.“ Am Sonntag ist die Nominierung noch eine Zusatz-Motivation für ihn: „In Coburg müssen wir gewinnen. Das ist extrem wichtig. Egal, ob wir vor 10.000 oder Null Zuschauern spielen. Mit einem Sieg lässt es sich auch viel besser zum Nationalteam fahren.“

Coburg will dem SCM nichts schenken. „Wir brauchen unser Spiel ohne zu viele Fehler“, ist sich Mráz dann einer Siegoption bewusst. Es ist das zweite Heimspiel gegen den SCM für die Coburger in ihrer Bundesliga-Geschichte. Am 17. Dezember 2016 kassierten sie ihre bis heute höchste Erstliganiederlage. In eigener Halle unterlagen sie mit 27:42…

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