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Heimspiel für Manuel Zehnder

Manuel Zehnder zur Abwechslung mal im Tor
Manuel Zehnder trainierte in seiner Heimatstadt Kids aus der Region (Fotograf: Benjamin Faes)

Weiter geht’s! Nach der Anreise am Mittwoch verbrachte der SC Magdeburg heute den ersten kompletten Tag in der Schweiz. In Aarau war besonders Manuel Zehnder gefragt.

„Es ist cool, hier zu sein. Man sieht, wie sehr sich die Leute auf den SCM freuen und deswegen macht es mir nochmal mehr Spaß“, sagt der aus Aarau stammende Manuel Zehnder. Er selbst machte hier seine ersten Handballschritte und durchlief alle Stationen, bevor er 2022 nach Deutschland in die Bundesliga wechselte.

Seine Eltern sind derweil zwar offiziell nicht mehr beim Verein involviert, doch sein Vater René meldete sich als einer der zahlreichen Freiwilligen und betreute die Magdeburger, Mutter Doris übernahm die Organisation der letztlich ausverkauften Begegnung in der Schachenhalle am Abend.

Viel Zeit, um der Mannschaft die Gegend zu zeigen, hatte der 25-Jährige unterdessen nicht. Nach dem Frühstück machte sich das Team direkt auf den Weg in das nahegelegene Fitness-Studio und absolvierte die erste Einheit des Tages.

Am Nachmittag ging es für Zehnder und seinen Landsmann Nikola Portner dann vorzeitig in die Halle des HSC Suhr Aarau, wo die beiden mit 52 Kindern knapp zwei Stunden lang trainierten. Passübungen und Wurftraining gehörten dabei ebenso zum Programm wie die obligatorische Fragerunde und das Autogrammgeben.

„Das ist für mich natürlich sehr speziell. Ich weiß noch, wie es für mich als Kind war, mit den Großen zu trainieren und jetzt kann ich da etwas zurückgeben. Das macht mich extrem stolz“, sagte Zehnder. „Schade, dass ich hier nicht spielen kann.“

Wann Zehnder wieder aktiv auf dem Parket zu sehen ist? „Mir geht es echt gut, das Knie macht die Reha sehr gut mit. Für eine konkrete Einschätzung ist es aber noch etwas zu früh“, sagt der Schweizer Nationalspieler. „Ich denke, dass es irgendwann

HSC Suhr Aarau – SC Magdeburg 23:37 (15:26)

Sportlich ging es gegen das Team aus der Schweizer Quickline Handball League dann am Abend zugegen. Der Champions-League-Sieger zeigte sich zunächst offensiv schlagkräftig, ließ es aber defensiv an Aggressivität vermissen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (4:5, 6.) setzten sich die Gäste aber zunehmend ab und führten zur Pause bereits mit elf Treffern (15:26).

Im zweiten Durchlauf ließ das Tempo zwar etwas nach, am Spielfilm änderte sich allerdings nicht viel. Eine Viertelstunde vor Abschluss traf Omar Ingi Magnusson zum 19:31 und die Partie blieb deutlich.

„Für uns ist es ein ganz normales Testspiel gewesen, in dem es darum ging, sich zu finden und Abläufe zu verbessern. Wir sind dafür bekannt, jedes Spiel gleich anzugehen. Das war heute nicht anders“, sagte Zehnder. „Für Aarau war es ein sportlicher Härtetest, aber auch ein Fest für den Handball – unabhängig vom Ergebnis.“

Statistik: Hernandez (7 Paraden7 1 Siebenmeter), Portner (7 Paraden/ 2 Siebenmeter); Zechel 1, Kristjansson 5, Pettersson, Magnusson 5, Hornke 3, Jonsson 5, Weber 6, Döbbel 2, Mertens 2, Saugstrup 1, O’Sullivan, Barthold 6, Bergendahl 1

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