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Fünf an Fünf: Sergey Hernandez

2023-07-18_Fuenf_Hernandez

Fünf „Neue“ – fünf Fragen: In unserer Blitz-Interview-Reihe lernt ihr Sergey Hernandez, Felix Claar, Albin Lagergren, Janus Smarason und Piotr Chrapkowski etwas näher kennen. Heute: Sergey Hernandez.

Der 28-Jährige kommt von Benfica Lissabon an die Elbe. Mit den Portugiesen wurde er 2022 Sieger der EHF European League – gegen den SCM. Er wurde in Russland geboren, spielte in der Jugend in Dänemark für KIF Kolding und wechselte 2013 zurück in die spanische Heimat zu BM Helvetia Anaitasuna.

Sergey, herzlich willkommen in Magdeburg! Worauf freust du dich am meisten beim SCM?
Ich freue mich am meisten darauf, in der GETEC Arena zu spielen und die tolle Atmosphäre und die Magdeburger Fans zu erleben.

In Russland geboren, aufgewachsen in Spanien und Dänemark: wie viele Sprachen sprichst du und was macht dein Deutsch?
Englisch, Spanisch und etwas Dänisch, obwohl ich mich in Dänemark mit meinen Freunden meistens auf Englisch unterhalten habe. Ich hoffe, dass ich mit Mika Damgaard und Magnus Saugstrup mein Dänisch wieder etwas verbessern kann. Mein Deutsch ist noch nicht so gut, aber ich lerne fleißig.

In der EHF Champions League Gruppe B spielen wir im September beim FC Barcelona. Wird das ein besonderes Spiel für dich?
Gegen Barca zu spielen ist immer etwas Besonderes, weil sie eines der weltbesten Teams sind. Für mich persönlich ist es besonders, weil ich in Spanien sein werde und viele Freunde und Verwandte aus Pamplona zum Zugucken kommen werden. Ich habe lange davon geträumt, in der Champions League spielen zu dürfen und dieser Traum wird nun wahr.

Deine Freundin Carmen Campos ist selbst Handballerin bei Borussia Dortmund. Wie oft verfolgst du ihre Spiele und wer würde ein Siebenmeter-Duell zwischen beiden gewinnen?
Es ist super, dass wir beide Handball als Leidenschaft teilen und sofern wir nicht selber spielen, schauen wir die Spiele des anderen. Wir feiern Siege zusammen und bauen uns nach Niederlagen gegenseitig auf. Ein Siebenmeter-Duell würde natürlich ich gewinnen – gar keine Frage. (lacht) Sie hat in ihrem alten Verein die Siebenmeter geworfen, also weiß ich immer genau, wo sie hinwirft.

In Deutschland sagt man, dass man als Handballtorwart ein bisschen verrückt sein muss. Findest du das auch?
Ja, das Gleiche sagt man in Spanien auch und wenn man sich freiwillig in ein Tor stellt, auf das Bälle mit über 100 km/h fliegen, muss man wohl auch etwas verrückt sein. Aber ich liebe es.

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