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European League: Am Dienstag Duell um den Gruppensieg in Magdeburg

Kay Smits läuft im schwarzen Trikot des SC Magdeburg mit dem Handball in der Hand zum Angriff an.
Foto: Franzi Gora

Europäischer Spitzenhandball am Dienstag in der Magdeburger GETEC Arena. Ab 18.45 Uhr empfängt der SC Magdeburg den Schweden von IK Sävehof zum Top-Spiel in der Gruppe C der EHF European League.

Erster gegen Zweiten. Deutschland gegen Schweden. SC Magdeburg gegen IK Sävehof. In der Gruppe C der EHF European League wird es heiß, wenn der SCM am Dienstag ab 18.45 Uhr auf IK Sävehof (live auf DAZN und SCM HUJA) trifft. Die Schweden belegen nach acht Spielen mit zwölf Punkten Platz zwei hinter dem SCM (15). Das Hinspiel bei Sävehof gewann Grün-Rot mit 29:26 (11:11). Bei noch zwei zu spielenden Partien geht es nun bereits um den Gruppensieg, der dem SCM im Achtelfinale den Vierten der Gruppe D (derzeit Kadetten Schaffhausen aus der Schweiz) bescheren würde. Dafür reicht dem SC Magdeburg am 1. März ein Remis im Heimspiel.

Zweimal wurde der Idrottsklubben Sävehof in den vergangenen drei Jahren schwedischer Meister – 2021 und 2019. Zuvor bereits 2004, 2005, 2010, 2011 und 2012. Zudem konnte der Verein 2014 den EHF Challenge Cup gewinnen. Im Finale besiegten die Schweden das serbische Team Metaloplastika Sabac mit 37:26. Der amtierende schwedische Meister mischt auch derzeit wieder im Kampf um die vorderen Plätze der schwedischen Handbollsligan mit. Nach 21 Spieltagen steht Sävehof mit 35 Punkten auf Platz eins der Liga.

Sävehof ist ein Verein aus Partille, einem Ortsteil von Göteborg. Ihre Heimspiele tragen sie in der Partillebohallen aus. Sie fasst rund 2.000 Plätze. Der Club wurde am 20. August 1950 gegründet. Lange Zeit stand Sävehof im Schatten des großen Nachbarn Redbergslids IK, der die Eliteserie dominierte und die besten Jugendspieler Göteborgs verpflichtete. Ende der 1980er Jahre jedoch holte der Verein in der Eliteserie zunehmend auf. 1989 wurde Sävehof vom schwedischen Reichssportverband als „Mannschaft des Jahres“ ausgezeichnet, 1993 stand man das erste Mal im Finale der schwedischen Meisterschaft, unterlag aber ausgerechnet dem Rivalen Redbergslid. In der Folgezeit begann der Verein, verstärkt auf die Jugendarbeit zu setzen, und brachte daraufhin namhafte Spieler wie Johan Petersson, Kim Andersson und Jonas Larholm hervor. Nach einem kurzen Einbruch und einigen Jahren in der Zweitklassigkeit stieg der Verein 2001 wieder in die erste Liga auf.

Für die Partie am Dienstag sind noch Tickets erhältlich. Weitere Informationen dazu erhaltet ihr hier.

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