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EHF-Cup-Gegner Gornik Zabrze ist auf dem Weg zur Nr. 3 in Polen

Handballspieler Piotr Chrapkowski blickt im schwarzen EHF-Cup-Trikot des SC Magdeburg fokussiert zur Seite.
2019-10-15_Piotr

Der SCM hat einen Insider für den Auftaktgegner im EHF-Cup: Polens Nationalmannschaftskapitän Piotr Chrapkowski darf sich auf zwei „Heimspiele“ im internationalen Wettbewerb freuen. Erst bei seinen Landsleuten am 16./17.11. in Zabrze, dann gegen Gornik am 24.11. in der GETEC Arena. „Chrapek“ weiß: „Gornik Zabrze hat ein gutes Team. Sie sind auf dem Weg zur Nr. 3 in Polen, hinter Kielce und Plock. In der kleinen, engen Halle war es immer schwierig zu gewinnen, als ich mit Kielce da gespielt habe.“

Der Topstar von Gornik Zabrze ist der Trainer Marcin Lijewski. Der frühere Rückraum-Linkshänder spielte von 2002 bis 2013 in der Bundesliga für die SG Flensburg-Handewitt und den HSV Hamburg. Gewann alle nationalen Titel mit den Klubs, wurde mit dem HSV 2013 Champions League Sieger.

Jetzt ist er Coach bei einem starken Team von Gornik Zabrze, die ein schwieriger Gegner sind. Viele bekannte Spieler sind im Team. Im Tor der Tscheche Martin Galia, mit vielen Jahren Bundesliga-Erfahrung in Göppingen, Lemgo und Großwallstadt. Dazu kommen die Polen Bak, Czuwara, Glinski und Tomczak. Der Russe Tatarintsev und der Holländer Slujters verstärken den aufstrebenden Verein. Die Spielhalle „Hala Widowiskowo-Sportowa Pogon“ ist als Hexenkessel mit heißblütigen Fans gefürchtet. Sie hat nur 1000 Zuschauerplätze. In der 2. Runde des EHF-Cups schaltete Gornik Zabrze die stark eingeschätzte Mannschaft Maccabi Rishon Lezion aus Israel mit 21:22/A und 29:26/H aus. Daheim in der polnischen Superliga hat Zabrze diese Saison bisher alle Spiele gewonnen, nur auswärts gegen die Topklubs Kielce und Plock verloren. Momentan sind sie Tabellenvierter.

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