Der SC Magdeburg erreicht souverän das Viertelfinale der Machineseeker EHF Champions League. Im Rückspiel gegen den rumänischen Vertreter Dinamo Bukarest gewinnt der SCM mit 35:29 (21:10). Bester Schütze in Grün-Rot war Omar Ingi Magnusson mit acht Treffern.
Ein ganz besonderes Heimspiel in einer außergewöhnlichen Atmosphäre, denn die 2.424 Zuschauer in der ausverkauften Anhalt-Arena in Dessau vermittelten dem SC Magdeburg heute pures GETEC-Arena-Feeling. Vor dieser tollen Kulisse wollten die Gäste aus Bukarest an ihre gute zweite Halbzeit aus dem Hinspiel (26:30) anknüpfen. Doch ihre in Rumänien noch wirkungsvolle 4:2-Deckung wurde in den ersten 30 Minuten vom SCM nach allen Regeln der Handballkunst auseinandergenommen.
Dinamo fand überhaupt keinen Zugriff auf die starke Offensive der Magdeburger, und so stand in der Statistik eine grün-rote Wurfeffektivität von knapp 87 %. Aus Magdeburger Sicht lief es so gut, dass Dinamo-Trainer David Davis noch vor der fünften Spielminute seine erste Auszeit nehmen musste. Zu diesem Zeitpunkt stand es 5:1 für den SCM.
Und die heutigen „Hausherren“ feuerten dominant weiter, schraubten das Ergebnis in die Höhe. Schließlich war es Tim Zechel, der beim 19:9 (28.) für ein Zehn-Tore-Polster sorgte. Getoppt von Kapitän Matthias Musche, der per Doppelpack zum 21:10-Halbzeitstand traf.
Konnte sich Bukarest im zweiten Durchgang des Hinspiels noch erheblich steigern, blieb der SC Magdeburg im Rückspiel auch in den zweiten 30 Minuten das deutlich dominantere Team. Daran änderte auch der rumänische 4:0-Lauf zum 21:14 (35.) nichts. Denn der SCM fand schnell zurück in die Spur, und nach 38 Minuten traf Felix Claar zur erneuten Zehn-Tore-Führung (25:15).
Die Schlussphase der Partie wurde nun etwas hitziger, und die Abwehrreihe der Gäste griff ordentlich zu. Das störte den Magdeburger Spielfluss, und Dinamo konnte den komfortablen Vorsprung auf fünf Tore verkürzen (32:27 / 56.).
Doch auch davon ließ sich das Team von Bennet Wiegert nicht beirren, feierte einen verdienten Heimsieg und damit den Einzug ins Viertelfinale der Machineseeker EHF Champions League. Dort wartet das ungarische Spitzenteam Veszprém.
| Highlights |
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SC Magdeburg – Dinamo Bukarest 35:29 (21:10)
SC Magdeburg: Hernandez Ferrer (10 Paraden / 1 Tor), Portner – Persson, Musche (5), Claar (6), Zechel (2), Kristjansson (3), Pettersson, Magnusson (8), Serradilla Cuenca, Hornke (1), Weber (1), Lagergren (4), Mertens (1), Saugstrup (3), Damgaard
Trainer: Bennet Wiegert
Dinamo Bukarest: Cupara (7 Paraden / 1 Tor), Iancu (1 Parade) – Vujovic (6), Dedu, Djukic (1), Ladefoged (3), Thrastarson (3), Inoue Langaro (2), Gomes, Pascual Garcia (1), Kasparek (3), Rosta (3), Akimenko (3), Lumbroso (1), Zein (2), Militaru
Trainer: David Davis
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