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Coach Bennet Wiegert: „Zu Feiern gibt es jetzt noch nichts“

Handball-Actionaufnahme aus dem Spiel SC Magdeburg gegen HC Erlangen: Mehrere Spieler kämpfen um den Ball in der Luft, darunter ein Magdeburger in grünem Trikot und ein Erlanger in blau-rotem Trikot.
2018-10-22_SiegErlangen

Das Handball-Hoch bei unserem SCM ist stabil. Auch beim 31:25-Sieg gestern gegen den HC Erlangen war die GETEC Arena mit 6.408 Zuschauern wieder fast ausverkauft! Der SCM ist mit den zwei Punkten weiter Jäger Nr.1 von Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt, dem kommenden Gegner unseres Teams beim Topspiel am 1. November in der FLENS-ARENA. „Zu Feiern gibt es jetzt noch nichts. Ich mag diesen internationalen Kalender nicht so, da mache ich keinen Hehl draus. Jetzt geht es in eine Woche, in der ich die Trainingspriorisierung nicht richtig bestimmen kann, weil Spieler uns verlassen. Das geht anderen Mannschaften genauso. Da heißt es immer zu hoffen, dass alle gesund wiederkommen und dann relativ schnell wieder den Dreh auf das Vereinsleben finden und die Nationalmannschaft abhaken. Also die nächste Woche ist eher abenteuerlich und interessant, wir haben eine gute zweite Mannschaft, mit der wir etwas auffüllen können. Die sieben Mann, die ich hier habe, werden gut trainiert. Mit allen anderen versuche ich in Kontakt zu bleiben und wünsche ihnen die bestmöglichen Ergebnisse“, sagte SCM-Trainer Bennet Wiegert nach Abpfiff. Neun grün-rote Jungs (Green, Quenstedt, Lagergren, Pettersson, O´Sullivan, Chrapkowski, Musa, Musche, Weber) sind von ihren Nationalmannschaften nominiert. Morgen Nachmittag beginnt mit sieben Spielern der Ersten (Christiansen, Damgaard, Bezjak, Molina, de la Pena, Plaza, Kluge) wieder das Training beim SCM. „Man sollte sich freuen, wenn man das Spiel hier gewinnt, aber ich glaube, wir können das noch besser“, analysierte Bundesliga-Toptorjäger Matthias Musche (107 Treffer).  „Ich versuche nur Handball zu spielen, wir versuchen alle unseren Job zu machen. Jeder hat so seine Aufgaben und zum Handball gehört es ja auch dazu, dass man den Ball ins Tor bringen muss. Das versuche ich so gut wie es geht zu machen und das klappt zurzeit gut. Wenn es läuft, laufen lassen“, blieb „Matze“ cool. Er versenkte gegen Erlangen 16 von 18 Würfen – überragend! Bei der Wurfquote (67,4 Prozent) blieb der SCM gestern ein bisschen unter dem Saisonschnitt (70 Prozent), wie auch bei der Fangquote der Torhüter mit 31 Prozent (Jannick Green 11 Paraden) im Vergleich zum erreichten Saisonschnitt von 32 Prozent. Die Geschlossenheit ist die große Stärke des SCM. Trainer „Benno“ Wiegert: „Die Liga ist der wichtigste Wettbewerb und auch der ehrlichste meiner Meinung nach. Man muss da einfach hochkonzentriert sein, sonst kann es auch mal schiefgehen. Man sieht es am Ergebnis, wir haben uns sehr schwergetan über das gesamte Spiel. Erlangen hat nie nachgelassen, aber wir haben das eigentlich schon bestimmt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass da über die gesamte Spieldauer irgendetwas anbrennen könnte.“

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