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Bennet Wiegert über die Vorbereitung und den Saisonstart

Cheftrainer Bennet Wiegert steht mit verschränkten Armen neben der Meisterschale.
2022-09-02_Wiegert

DHB-Pokalsieger 2016, Gewinn der EHF European League und des IHF Super Globe 2021 sowie Deutscher Meister 2022 – Bennet Wiegert ist seit 2015 Cheftrainer des SC Magdeburg und hat schon jetzt eine erfolgreiche Ära des Vereins geprägt. In der neuen Saison geht es für den 40-Jährigen und sein Team in unglaublichen fünf Wettbewerben ums Ganze. Pixum Super Cup, DHB-Pokal, IHF Super Globe, LIQUI MOLY Handball-Bundesliga und die lang ersehnte EHF Champions League.

Wie lief die Vorbereitung und wie zufrieden bist du mit den Testspielen?
Bennet Wiegert: Ich muss eigentlich zufrieden sein. Wir konnten die Grundlagen für eine lange Saison legen und die Belastungen so steuern, dass wir keine neuen Verletzten haben – das spricht meist für eine gute Vorbereitung. Wo wir wirklich stehen, kann man meiner Meinung nach immer erst nach fünf oder sechs Spieltagen sagen.

Auf welchem Trainings-Level siehst du die Mannschaft?
Bennet Wiegert: Ich hätte gern immer viel mehr Zeit für alles und wir haben bis zu 36 Spiele bis zur Winterpause. Deswegen haben wir viel im körperlichen Bereich gearbeitet, aber haben nebenbei den Handball und das Taktische natürlich nicht vergessen.

Wie muss sich ein Fan deine erste Ansprache nach der Sommerpause vorstellen? Musstest du die Spieler erstmal wieder motivieren nach so einer Meisterschaftssaison?
Bennet Wiegert: Nein, das sind alles Profis und wir wissen, wie vergänglich der Erfolg im Spitzensport ist. Es gab ein warmherziges „Hallo“ und ich habe ihnen gesagt, wie sehr ich mich freue, sie alle wiederzusehen. Da gings erstmal nicht um irgendwelche Ziele.

Wie haben sich die Neuzugänge eingefunden?
Bennet Wiegert: Wir haben eine funktionierende Mannschaft, die über 80 Prozent zusammengeblieben ist. Das macht es einfach und die Jungs machen es den Neuen auch leicht. Das Team übernimmt die Integration eigentlich selbst und macht das seit Jahren fantastisch.

Wird es die schwerste Saison, vor der du jemals standest?
Bennet Wiegert: Ich bewerte das nicht. Es wird uns gern so eingeredet, dass die Erwartungen gewachsen seien. Die sind in einer Handballstadt wie Magdeburg aber nie klein und damit können wir gut umgehen.

Wie groß ist die Freude auf die Champions League?
Bennet Wiegert: Riesig! Wir haben so lange versucht, dort spielen zu dürfen und die Hymne in der GETEC Arena zu hören. Der Weg war schwer, aber wir haben es uns verdient und nun wollen wir das alles einfach nur genießen.

Dieses Interview ist Teil unserer neuen Sonderausgabe des Handballkuriers. Die Online-Version der Volksstimme-Beilage findet ihr hier.

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