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Bei unseren Grün-Roten nach dem Auftaktsieg jetzt Vorfreude auf das Topspiel in Kiel

2019-02-11_LukasPiotr

Unser SCM gewann gestern Nachmittag nach 45 Tagen Punktspielpause wegen der WM am Ende souverän mit 32:24 gegen die MT Melsungen. Trainer Bennet Wiegert analysierte: „Wir konnten nach der ersten Halbzeit (15:14, d.R.) schon mit einigen Toren Vorsprung in die Pause gehen. Jedoch haben wir den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht. Wir wollten uns dennoch treu bleiben und das hat am Ende auch den Unterschied gemacht.“ Sorgen bereitete Team und Trainer auch die Verletzung von Kreisläufer Ignacio Plaza. Er verletzte sich in der ersten Halbzeit und musste mit Verdacht auf Gehirnerschütterung zur Behandlung in die Uniklinik. Die zweite Halbzeit musste das Team ohne Ignacio spielen. Dabei waren unsere Grün-Roten im Angriff (Wurfquote 60,47 Prozent) und in der Abwehr besser als die Melsunger. Die MT-Keeper kamen zusammen auf 10 Paraden, Weltmeister Jannick Green auf 16 gehaltene Bälle. „Es war heute für mich ein besonderes Erlebnis, so von den Fans empfangen zu werden. Insbesondere, weil wir auch noch einen Sieg feiern konnten. Die Motivation, nach dem WM-Titel wieder in den Alltag hineinzukommen, ist bei solch einer Kulisse absolut nicht schwer. Ich bin froh, zurück in Magdeburg zu sein.“ Jannick konnte strahlen. Wie auch SCM-Kapitän Christian O´Sullivan: „Jannick Green hat heute sehr gut für uns gehalten. Ich bin froh, jetzt wieder mit ihm zu spielen und nicht – wie im WM-Finale – gegen ihn. Nach der WM habe ich ihm natürlich zum Titel gratuliert, aber mehr auch nicht. Bei der WM sind wir Gegner, aber nun bin ich froh, wieder zurück in Magdeburg zu sein. Wir haben jetzt noch ein hartes Programm vor uns und darauf müssen wir uns nun konzentrieren.“ Unser SCM kann sich nun eine Woche auf das Topspiel beim Rekordmeister THW Kiel am kommenden Sonntag (13.30 Uhr, live bei Sky) vorbereiten. Da geht es bei Zweiter gegen Vierter um „Big Points“. Trainer „Benno Wiegert: „Es ist immer schwierig, nach der WM die Nationalspieler wieder zusammen zu bekommen, weil sie alle einen anderen Trainingsstand haben. Wir müssen aufpassen, dass sie sich nicht verletzen. Es fällt mir schwer zu sagen, dass das Ausscheiden im Europapokal eigentlich die bessere Lösung war – aber wir haben nun einen angenehmeren Spiel-Rhythmus und viel mehr Zeit für die Regeneration. Wer sich auf das Spiel gegen Kiel nicht freut, der ist in diesem Geschäft falsch.“ Der Blick geht nach vorn. National-Linksaußen Matthias „Matze“ Musche (10 Tore bei 12 Versuchen): „Dass man gegen Melsungen mit plus 8 gewinnt, ist nicht selbstverständlich. Ab Dienstag fokussieren wir uns auf das nächste schwere Spiel in Kiel.“ Die Vorbereitungen dazu laufen.

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