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Am Sonntag sind die Recken zu Gast in der GETEC Arena

Foto: Franzi Gora

Zurück zur LIQUI MOLY Handball-Bundesliga, denn am Wochenende ist Heimspiel-Sonntag in der GETEC Arena. Der SC Magdeburg empfängt die TSV Hannover-Burgdorf um 16.05 Uhr.

Niederlagen tun weh. Final-Niederlagen umso mehr. Das wissen wir nicht erst seit vergangenem Sonntag in Köln gegen die Rhein-Neckar Löwen. Viel wichtiger ist es, sich von solchen Erlebnissen nicht umwerfen zu lassen, sondern direkt wieder fokussiert an die Arbeit zu gehen. Die nächste Chance sich zu beweisen hat der SC Magdeburg daher direkt im Heimspiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf.

Knapp vier Wochen ist es her, als sich der SC Magdeburg den „Recken“ geschlagen geben musste. Mit 34:31 (17:14) unterlag der SCM der TSV. Beste Schützen der Partie waren einmal mehr Kay Smits mit elf sowie Gisli Kristjansson mit acht Toren. Beide Protagonisten gingen auch am Sonntag gegen die Löwen mit neun bzw. fünf Treffern voran und standen zudem an der Strafwurflinie. Nun will das Team um den Niederländer und den Isländer auch in der heimischen GETEC Arena wieder vor den grandiosen eigenen Fans performen – und diesmal wieder punkten.

Die TSV Hannover-Burdorf spielt unter Ex-YoungsterS-Coach Christian Prokop (2009 bis 2011) weiterhin eine starke Saison. Nach nunmehr 26 Spieltagen und 30:22 Punkten haben die Niedersachsen den sechsten Rang in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga gefestigt. Zuletzt musste sich Hannover den Berliner Füchsen geschlagen geben. Bei der 32:33-Heimniederlage war Neu-Nationalspieler Justus Fischer mit fünf Treffern bester Werfer seines Teams. Der 20-Jährige wurde jüngst von Bundestrainer Alfred Gislason für die Länderspiele des DHB-Teams gegen Schweden (27. April) und Spanien (30. April) nominiert.

Der Top-Scorer der „Recken“ ist der Schweizer Maximilian Gerbl. Der Rechtsaußen erzielte 104 Tore in 26 Spielen. Die meisten Assists liefert Rückraumspieler Marian Michalczik (125). Zum Hannover-Kader gehören auch mehrere Spieler mit Magdeburger-Vergangenheit. So zum Beispiel im Tor mit Dario Quenstedt, der aus der Jugend (2000-2007) des SC Magdeburg stammt und von 2007 bis 2011 sowie 2013 bis 2019 für den SCM in der Bundesliga auflief. In der Magdeburger Talentschmiede lernte auch Rückraumspieler Renars Uscins (2015 bis 2022) das Handballspielen. Neben Dario Quenstedt (115 Paraden/25,33 %) steht für Hannover Damenico Ebner (181 Paraden/31,59 %) zwischen Pfosten.

SCM-Schwede Daniel Pettersson freut sich auf das nächste Heimspiel in der GETEC Arena: „Die Pokal-Niederlage tat weh und das wird sie auch noch eine Weile tun. Aber wir werden die Köpfe nicht hängen lassen und wollen unseren fantastischen Fans gegen Hannover ein tolles Spiel bieten.“

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