Vorbericht

SCM in Hamburg: „Werden das Maximale reinhauen“

Die Trainerbank jubelt
Bennet Wiegert und das Trainerteam jubeln

Gestern noch Fan-Selfies in Ägypten, heute schon auf dem Weg nach Hamburg. Der SC Magdeburg ist wieder auf Reisen und zieht weiter nach Hamburg. Dort ruft der Alltag in der DAIKIN Handball-Bundesliga.

Am Freitagnachmittag landete der frisch gekürte Bronzemedaillen-Gewinner der IHF Club-Weltmeisterschaft in Berlin und machte sich dann mit dem Bus auf in Richtung Magdeburg. Dort blieb nach der anstrengenden nur kurz Zeit, um zu verschnaufen. Denn am Samstag geht es direkt weiter. Nach einer Trainingseinheit in der GETEC Arena, steht die Fahrt gen Norden auf dem Programm.

„Wir sind froh, wieder gut zurück in Deutschland zu sein. Die verkürzte Vorbereitung kennen wir jetzt mittlerweile schon“, sagt SCM-Trainer Bennet Wiegert vor der Partie beim HSV Hamburg Handball am Sonntag (15 Uhr). „Wir haben wenig Zeit und viel zu tun. Trotzdem werden wir das Maximale reinhauen, da wir schon einschätzen können, dass das ein schweres Auswärtsspiel wird. “

Der HSV musste erst am Mittwoch das bittere Aus in der 2. Runde des DHB-Pokals verkraften und dürfte in eigener Halle noch einmal mehr motiviert sein, sich entsprechend zu präsentieren. Denn nach zwei Verlängerungen kam die Mannschaft von Torsten Jansen in Dresden nicht über ein 46:47 gegen Zweitligist HC Elbflorenz hinaus. Auch in der Liga lief es zuletzt nicht optimal: Mit zwei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen steht der HSV auf Rang elf.

Trotzdem: Unterschätzen wird Magdeburg die Hamburger nicht. Schließlich ist die Mannschaft individuell hochkarätig besetzt und hat sich vor der Saison unter anderem die Kräfte von Shooter Nicolaj Jørgensen sichern können, der aktuell mit 39 Toren der beste Werfer im Team und gleichzeitig fünftbester Schütze der Liga ist. „Nach den letzten Tagen brauchen wir da jede Energie, um erfolgreich zu sein. Und nur darum geht es jetzt“, betont Wiegert.

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