SCM hat Aufnahmeprocedere "Hall of Fame" neu geordnet
Wie zum Ende der letzten Saison angekündigt, hat der SCM die spielfreie Zeit genutzt und das Procedere zur Aufnahme eines Spielers in die „Hall of Fame“ neu geordnet. Die Änderungen betreffen das Entscheidungsgremium, das Vorschlagswesen sowie Bedingungen und Kriterien zur Aufnahme.
Entscheidungsgremium
Das Entscheidungsgremium besteht aus dem Ältestenrat der HMD, der zukünftig fünf Mitglieder umfassen wird. Mitglieder sind Ingolf Wiegert (Vorsitzender), Detlef Giele (bereits bisher im Ältensrat), Gunar Schimrock, Steffen Stiebler und Yves Grafenhorst. Bei der Auswahl der vier benannten Spieler werden vier Generationen/ Epochen abgebildet. Alle vier Spieler haben ausschließlich für den SC Magdeburg gespielt und durch ihre hauptamtliche/ ehrenamtliche Tätigkeit über lange Jahre eine enge Bindung, auch zum aktuellen Geschehen. Dazu kommen als stimmberechtigt der SCM-Vizepräsident Leistungssport, aktuell Eik Ruddat, und der Hauptgeschäftsführer der Handball Magdeburg GmbH, aktuell Marc-Henrik Schmedt.
Alle Stimmberechtigungen sind funktionsbezogen.
Vorschlagswesen / Bedingungen
Grundsätzlich können alle Mitglieder des SCM e.V. einen Spieler für die „Hall of Fame“ vorschlagen. Ein Vorschlag ist an den Vorsitzenden des Ältestenrates zu richten. Er muss begründet sein und durch mindestens 20 weitere SCM e. V. - Mitglieder schriftlich unterstützt werden. Für die Annahme eines Vorschlags sind zwei Bedingungen zwingend zu erfüllen: erstens muss ein Vorschlag, wie zuvor beschreiben, gestellt werden, zweitens muss der ggf. aufzunehmende Spieler seine Karriere, wie es in der Sportwelt üblich ist, nachweislich beendet haben. Es soll verhindert werden, dass auch nach einem Vereinswechsel oder einer eventuellen Reaktivierung der aufgenommene Spieler in der GETEC ARENA gegen sein eigenes Trikot spielt. Um diesen Sachverhalt weitgehend auszuschließen, ist eine Antragstellung erst ein Jahr nach dem erklärten Karriereende möglich.
Entscheidungskriterien:
Die Kriterien, die zu einer Entscheidung des Gremiums führen sollen, sind zukünftig nicht mehr dogmatisch an Titel oder fest definierte Erfolge gebunden. Die Kriterien werden in folgender Reihenfolge gewichtet:
- Herausragender außenwirksamer Auftritt im Sinne des SC Magdeburg während der gesamten Zugehörigkeit zum SC Magdeburg
- Sportliche nationale und internationale Mannschaftserfolge
- Glaubhafte Erwartung, dass der Spieler auch nach der aktiven Karriere und Aufnahme in die „Hall of Fame“ als positiver Botschafter des SC Magdeburg auftritt und so auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird
- Herausragender persönlicher Beitrag zu den erreichten Mannschaftserfolgen des SC Magdeburg
- Erreichen von persönlichen Zielen im Trikot des SC Magdeburg/ Nationalmannschaften
Nach Bewertung und Gewichtung der vorgenannten Punkte erfolgt eine Entscheidung des Gremiums mit einfacher Mehrheit. Alle bisher aufgenommenen Spieler bleiben ungeachtet des überarbeiteten Aufnahmeprocederes in der "Hall of Fame".

