SC Magdeburg steht im Lidl Final4 des DHB-Pokals

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Gisli Kristjansson tankt sich durch

Gisli Kristjansson und der SCM setzen sich gegen Flensburg durch (Foto: Franziska Gora)

Halbfinale! Der SC Magdeburg gewinnt das Viertelfinale des DHB-Pokals gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 35:29 (18:14). Damit ist das Team von Trainer Bennet Wiegert für das Lidl Final4 in Köln qualifiziert.

Von der ersten Minute an war in der GETEC Arena spürbar: Hier geht es heute um Alles! Fangesänge ab der ersten Sekunde von den Rängen, auf dem Parkett viel Physis und Kampf – das Topspiel zwischen dem Spitzenreiter der DAIKIN Handball-Bundesliga, SC Magdeburg, und Verfolger Flensburg ging sofort in die Vollen. 

Felix Claar trug sich als erster Werfer in die Statistik ein, danach traf die SG über den Kreis und Omar Ingi Magnusson legte direkt nach. Weil der SCM die Gäste im Anschluss abermals zu Fehlern zwang, gelang es, sich leicht abzusetzen. In der siebten Minute war es erneut Claar der einnetzte und zum 6:3 traf, wenig später erhöhte Tim Hornke auf plus sechs (12:6, 15.).

Von da an blieb es erst einmal ausgeglichen – auch weil beide Torhüter ihre Akzente setzten. Bis zur Pause konnte der Vorsprung dennoch nicht komplett gehalten werden. In der 30. Minute machte Flensburg das 18:14 und konnte nach Wiederanpfiff direkt auf 18:15 verkürzen. Kurz darauf fiel das 19:17 (33.). 

Doch Magdeburg ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. In der 37. Minute traf Omar Ingi Magnusson zur 23:18-Führung und stellte in der 41. Minute mit seinem bis dahin elften Treffer auf 26:20. Als Lukas Mertens nochmals erhöhte (28:21, 43.), versuchte Flensburgs Trainer Aleš Pajovič sein Team mit einer Auszeit zu sortieren – ohne Erfolg.

Der SCM zog weiter davon (31:22, 49.) und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Damit steht Trainer Bennet Wiegert mit seiner Mannschaft im Lidl Final4 in Köln am 18. und 19. April 2026. 

Schiedsrichter: Fabian Baumgart/ Philipp Dinges
Zuschauer: 6600 (ausverkauft)
Spielfilm: 4:3 (5.), 8:5 (10.), 12:6 (15.), 12:8 (20.), 15:11 (25.), 18:14 (30.) – 21:17 (35.), 25:20 (40.), 29:21 (45.), 31:23 (50.), 32:26 (55.), 35:29 (60.)