Regeneration beim SCM – Christoph Steinert hat "eine Auszeit geplant"

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Foto: Eroll Popova

Drei Tage frei. Trainer Bennet Wiegert hat seinen lautstark jubelnden SCM-Jungs ein langes Wochenende gegeben. Um von Kopf und Körper fit zu sein, für die dann anstehende erste Englische Woche der noch jungen Spielzeit. Erst in Lemgo (1.9.), dann in den Heimspielen gegen Nordhorn-Lingen (4.9.) und dem Kiel-Kracher (7.9.) will der SCM nach dem 38:26-Auftakt gegen Balingen nachlegen. Mindestens bis zum morgigen Sonntag sind die Grün-Roten Bundesliga-Spitzenreiter.  „Es ist ein schönes Gefühl Spitzenreiter zu sein, aber es ist auch nur eine Momentaufnahme. Definitiv wollen wir angreifen und da oben mitspielen. Wir hatten beim holprigen Start gegen Balingen ein paar Unsicherheiten drin, aber es ist nicht selbstverständlich, dass wir uns nach dem 0:3 so schnell wieder gefangen und bis zum Ende sehr souverän gespielt haben.“

Als Frühaufsteher packten Christoph und seine Frau Anne gestern die Taschen ins Auto. „Wir haben eine Auszeit geplant, machen ein bisschen Wellness vor den dann anstehenden drei Spielen in Lemgo, gegen Nordhorn und Kiel innerhalb von sieben Tagen. Wir fahren heute ins Brandenburgische, in die Nähe zu meinen Eltern. Ab Montag wird in Magdeburg wieder trainiert“, erzählte Christoph, der mit dem Handball spielen bei Lok Rangsdorf begann, vor der Abreise. Jetzt ist der Rückraum-Linkshänder froh, wieder beim SCM zu spielen. Christoph Steinert: „Die GETEC Arena war voll gegen Balingen, die Zuschauer standen gut hinter uns. Neun Jahre bin ich in die Halle gekommen (mit Minden, Leipzig, Erlangen, d.R.) und hatte die Fans immer gegen mich. Nun beflügelt es, die Leute von den Tribünen für sich schreien zu hören.“

Beim 38:26 gegen Balingen war „Steini“ gleich ein „100 Prozent Shooter“ beim SCM. Mit drei Würfen erzielte er drei Tore. Auch Kreisläufer Zeljko Musa (4 von 4) und Linksaußen Lukas „Speedy“ Mertens (2 von 2) netzten ohne Wackler ein. Stabil soll es beim SCM weitergehen.