Noch 5 Tage bis SCM vs. TSV im Pokal – Grün-Rot "möchte mehr und mehr"
Hamburg, wir kommen! Unser SCM startet in die intensive Vorbereitung auf das REWE Final Four im DHB-Pokal am kommenden Wochenende in Hamburg. Los geht‘s in der Barclaycard Arena mit dem Halbfinale am Samstag um 15.50 Uhr (live ARD und Sky) gegen die TSV Hannover-Burgdorf. Am Sonntag dann fiebert ganz Handball-Magdeburg auf ein Finale gegen Berlin oder Kiel.
Nach drei trainingsfreien Tagen in der dänischen Heimat freut sich unser Rückraum-Shooter Michael Damgaard auf das große Event. „Ein großes Saisonziel war das Final Four. Jetzt fahren wir nach Hamburg und möchten mehr und mehr. Wir wollen den Pokalsieg wie 2016 holen - für den Verein und die Stadt.“ Unser SCM hatte mit dem 24:23-Sieg gegen Flensburg am vergangenen Donnerstag eine glänzende Generalprobe. Pokal-Gegner Hannover gestern eine völlig verkorkste mit der 23:25-Heimpleite gegen Wetzlar. Nach den langzeitverletzten Mait Patrail und Lars Lehnhoff drohen den Niedersachsen mit Ilija Brozovic (Wade), Vincent Büchner (Knie) und Cristian Ugalde (Oberschenkel) weitere drei Ausfälle. „Mir hat schon die Niederlage gereicht, die Verletzungen von Ilija, Vincent und Cristian machen den Nachmittag umso schlimmer“, ärgerte sich der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen nach einem insgesamt gebrauchten Tag. „Es ist jetzt unsere Aufgabe, diese Niederlage schnell aus den Kleidern zu schütteln und uns wieder neu zu fokussieren, denn wir stehen vor besonderen Wochen“, sagt TSV- Kapitän Kai Häfner. Auch die Sky-Experten waren gestern bereits voller Vorfreude auf das REWE Final Four. Martin Schwalb tippt auf „ein Finale Magdeburg gegen Kiel.“ SCM-Ikone Stefan Kretzschmar war in Hannover. „Kretzsche“ zu den Außenseiter-Chancen der TSV gegen den Favoriten SCM: "Es ist Hamburg und da gelten andere Regeln. Offensichtlich kann Hannover sich im Pokal anders steigern und anders motivieren. Sie haben Mittwoch ein perfektes Spiel im Europapokal gemacht und da hat alles funktioniert. Heute hat gar nichts gepasst, also müsste die logische Schlussfolgerung sein, dass sie in Hamburg wieder gut aufspielen."

