Mads Christiansen im Gespräch - Erst Bietigheim, dann Porto!

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Foto: Katja Müller

Unser SCM genießt den trainingsfreien Montag. Von Mittwochmittag bis Montagabend sind die Grün-Roten dann auf Tour. Erst geht es zum Bundesligaduell gegen Bietigheim am Donnerstag (19 Uhr, live auf Sky) um dann direkt nach Porto weiterzureisen. In Portugals Hafenstadt bereitet sich das Team intensiv auf das EHF Cup-Rückspiel beim FC Porto am Sonntagabend (19 Uhr, im Livestream bei ehftv.com) vor. Gestern Nachmittag gewann der SCM mit 26:23 nach 20:13-Führung das Hinspiel. „Ich finde, es ist eine akzeptable Ausgangsposition. Klar hätten wir auch gern ein paar mehr Tore Vorsprung gehabt. Aber nun wissen wir noch mehr, wie schwierig es in Porto wird. Wir wollen dort nicht drei Tore verteidigen. So etwas geht nicht. Wie in jedem Spiel, wollen wir auch in Porto gewinnen. Jeder von uns weiß, es wird ein harter Kampf gegen eine starke Mannschaft. Wir werden im EHF Cup alles reinschmeißen wie in der Bundesliga. Mental wäre es vielleicht schwieriger, wenn man mit einem 8-Tore-Sieg in ein Rückspiel geht“, spricht Dänemarks Olympiasieger Mads Christiansen mit seiner großen Erfahrung. Im Angriff haben die Grün-Roten Luft nach oben. Da war die Effektivität beim SCM mit 48 Prozent (22 Fehlwürfe, 6 technische Fehler) gestern unter dem gewohnten Schnitt. Rückraum-Linkshänder Mads Christiansen erzielte 7 Tore bei 11 Würfen und spielte durch, da Albin Lagergren kurzfristig erkrankt war. Mads dazu: „Ich bin auch gerade erst von meiner Verletzung zurückgekommen, aber wenn man 60 Minuten spielen kann und das Sprunggelenk ist am Morgen nach der Belastung unverändert und nicht schlimmer geworden, dann ist es okay. Ich freue mich immer, wenn ich viel spielen kann. In dieser Woche kommt Albin ja auch zurück und dann können wir uns wieder den Einsatz teilen.“ Das Rotieren sieht Mads Christiansen auch als eine Stärke bei Porto. „Es war keine Überraschung, dass es eine starke Mannschaft ist. Richtig athletisch mit vielen großen Spielern und guter Physis. Sie haben einen breiten Kader, ohne Leistungsabfall mit den Leuten auf der Bank. Sie können immer wechseln, frische Kräfte bringen und dadurch den Druck hochhalten.“ Noch ist Porto beim SCM im Kopf. „Aber Dienstag, Mittwoch und Donnerstag müssen und werden wir uns ganz auf Bietigheim fokussieren. Wenn man in Hannover gewinnt, dann wissen alle, dass sie eine gute Mannschaft haben. Jedes Auswärtsspiel in der Bundesliga ist gefährlich. In Bietigheim müssen wir 100 Prozent da sein und nicht schon zu ein paar Prozent beim Rückspiel in Porto. Das kommt dann ab Freitag.“