Lukas Mertens auf gutem Level: „Keinen Ausrutscher leisten...“

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Foto: Katja Müller

Nur noch sechs Tage. Am kommenden Donnerstag um 19 Uhr (live bei Sky) freut sich Handball-Magdeburg auf das nächste SCM-Heimspiel - dann geht es gegen die Eulen Ludwigshafen. Es gibt nur noch rund 400 Resttickets. Nach einer intensiven Trainingswoche freuen sich die SCM-Spieler auf ein freies Wochenende. „Ich werde heute von Berlin nach Kopenhagen fliegen und schöne Tage bei der Familie in Dänemark verbringen“, lächelt Michael Damgaard.

Für Lukas „Speedy“ Mertens geht es nach Wilhelmshaven. Beim Wetter heute in Magdeburg schmunzelt Lukas: „Okay, hier ist es windig. Zuhause am Meer sind es richtige Stürme.“ Nach seinem Comeback (Kreuzbandriss) fühlt sich der Linksaußen immer besser. „Es war schwer wieder reinzukommen, den Körper an die hohe Belastung anpassen. Jetzt bin ich auf einem guten Level“, erzählt Lukas. „Es war ein Thema, Spielpraxis bei den YoungsterS zu holen. Vielleicht mache ich es auch noch mal. Momentan steuern wir die Spielpraxis bei mir über das Training.“ Beim nächsten Heimspiel gegen die Eulen würde sich „Speedy“ wieder über einige Einsatzminuten in der Bundesliga freuen. Die SCM-Jungs sind im Aufwind. Fünf Mal in Serie in der Bundesliga gewonnen, die GETEC Arena bei den Heimspielen immer voll - mit jedem Sieg gibt es eine breitere Brust. Lukas Mertens weiß: „In Kiel und beim BHC zu gewinnen ist schön, stärkt das Selbstvertrauen. Aber wir dürfen keinen Gegner in der Bundesliga unterschätzen, uns keine Ausrutscher leisten. Auch gegen die Eulen brauchen wir 100 Prozent Leistung. Sie kämpfen um den Klassenerhalt und werden auch in Magdeburg alles geben.“ Für unseren SCM liegt der Fokus immer auf dem nächsten Spiel. Lukas Mertens will mit den Grün-Roten die Saisonziele erreichen: „Ganz klar, mit dem SCM den DHB-Pokal Anfang April in Hamburg gewinnen. In der Bundesliga wollen wir in den letzten elf Punktspielen weiter nach oben angreifen. Vielleicht Richtung Champions League. Auf jeden Fall wollen wir uns für den Europacup qualifizieren, um auch nächste Saison wieder international zu spielen."