„Extremer Spaß“: SCM goes Rafting
Nach Aarau ist vor Bern! Am Freitag machte sich der Trupp des SC Magdeburg auf zur nächsten Etappe seiner Schweiz-Tour. Auf dem Programm standen diesmal vorrangig Aktivitäten abseits des Handballs.
Für manch einen konnte der Tag dabei gar nicht früh genug losgehen: Noch vor dem Frühstück trafen sich Gisli Kristjansson und Omar Ingi Magnusson, um auf dem, an das Hotel in Aarau angrenzenden, Golfplatz eine Runde zu drehen.
Die Neun-Loch-Anlage war eine willkommene Gelegenheit, ihrem Lieblingshobby nachzugehen. „Das war cool, dass wir die Möglichkeit dazu hatten. Normalerweise schlafe ich gerne länger, aber für Golf stehe ich auch schon mal früher auf“, sagte Kristjansson.
Um 9.45 Uhr stieg die Mannschaft dann in den Bus und fuhr circa 80 Kilometer weiter nach Bern, wo sie für die nächsten zwei Tage einquartiert ist. Bevor sich wieder alles um Handball dreht, stand allerdings eine Teamveranstaltung auf dem Programm.
Nahe Interlaken ging es zum Rafting, profilierten sich die Magdeburger zur Abwechslung auf dem Wasser und nicht auf dem Parkett. „Das hat extremen Spaß gemacht. Ich war vorher noch nie beim Rafting. Das war wirklich aufregend und etwas anderes als sonst“, freute sich der Isländer. „Wir genießen die Zeit in der Schweiz sehr. Es ist ein wunderschönes Land und wir können die Vorbereitung hier richtig genießen.“
Nur Spaß beinhaltet der Terminplan des Reisetags allerdings nicht. Einige Spieler besuchten am Abend noch den Kraftraum, andere zog es zum Training in die Halle. Schließlich steht am Samstag um 19 Uhr der nächste Test bevor, gastiert der SCM beim BSV Bern (Bezahlstream über red.sport, Ticker via handball.ch).
„Da wollen wir uns als Mannschaft wieder weiterentwickeln“, erklärte der 26-Jährige, der bis vor kurzem noch etwas kürzertreten musste. Jetzt gibt er aber Entwarnung: „Mein Körper fühlt sich gut an. Ich habe keine Beschwerden.“

