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MAGNUS GULLERUD HOFFT BEIM SCM: „IM FEBRUAR MÖCHTE ICH WIEDER SPIELEN“

SCM-Handballer Magnus Gullerud mit einem Lächeln während einer Trainingseinheit
Foto: Katja Müller

Sein Daumen geht nach oben – das ist eine gute Nachricht. Magnus Gullerud ist im Club und der Auswahl ein Schlüsselspieler. Er ist Norwegens „Verteidigungschef“. Bei der WM in Ägypten saß der SCM-Kreisläufer aber zuhause in Magdeburg und konnte bei den norwegischen WM-Spielen nur am Fernseher die Daumen drücken. „Absolut schrecklich. Es ist schwer, nicht mit so einer tollen Mannschaft zusammen zu sein“, sagte Gullerud im großen Interview bei „VG“ in der Heimat.

Beim SCM ist Magnus Gullerud nach einer Bandscheiben-Operation zurück im Mannschaftstraining und bereitet sich mit den Magdeburger Jungs auf den Re-Start in European League und LIQUI MOLY Handball-Bundesliga ab dem 9.Februar vor. Der Kreisläufer mit einer Trefferquote von 80 Prozent in der HBL, erklärt zu seiner Verletzungspause: „Bereits im Jahr 2016 lähmten Rückenprobleme mein rechtes Bein. Das war damals eine dramatische und sehr unangenehme Erfahrung, nach der Operation habe ich mich gut erholt. Im November 2020 kehrten die Probleme zurück, aber in einer etwas milderen Form. Im unteren Rückenbereich spürte ich Druck auf den Ischiasnerv. Am Ende entschieden wir uns für eine Gucklochoperation am 11.Dezember.“ Der WM-Traum war geplatzt, jetzt arbeitet Gullerud auf das Comeback beim SCM hin. „Ich hoffe, dass ich im Februar wieder auf dem Feld sein kann. Das ist sehr realistisch. Solange ich keinen Rückfall habe, hoffe ich, gut genug in Form zu sein.“

In Zusammenarbeit mit Trainer Bennet Wiegert und der medizinischen Abteilung beim SCM macht Gullerud geduldig Fortschritte. „Es braucht Zeit. Ich habe keine Schmerzen, aber ich muss mich aufbauen. Ich hätte sicherlich schon spielen können, aber dann hätte ich das Gleiche wieder zurückbekommen. Das rechte Bein ist immer noch geschwächt, nachdem der Nerv eingeklemmt wurde. Ich habe diesmal bessere Aussichten als bei der Operation 2016. Man kann aber nicht immer mit Operationen arbeiten, es wäre schön, nun Eingriffe zu vermeiden. Ich hoffe nicht, dass wieder so eine Rückenverletzung passiert. Du willst auch ein Leben nach dem Handball“, sagte Magnus Gullerud bei „VG“.

Mit dem SCM will der Kreisläufer ganz oben in Bundesliga und European League mitspielen. Für Norwegen steht Mitte März die Olympia-Qualifikation in der Heimat gegen Brasilien, Chile und Südkorea an. Magnus Gullerud: „Da will ich mithelfen, eines der beiden Tickets für Tokio zu sichern. Das ist mein Plan.“

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