Spielbericht

SC Magdeburg siegt im Hexenkessel von Bitola

Magnus Saugstrup beim Wurf
Magnus Saugstrup und der SCM holen in Pelister die nächsten Punkte (Foto: Pelister/ Kotevski)

Was war das für ein Kampf! Der SCM gewinnt im Hexenkessel von HC Eurofarm Pelister in Bitola mit 31:26 (15:12). Damit bleibt der Titelverteidiger auch nach dem neunten Spieltag in der Machineseeker EHF Champions League verlustpunktfrei.

Aus einer starken Defensive heraus, die anders als im Hinspiel den gegnerischen Kreisläufer von Beginn an etwas enger deckte und überaus kompakt startete, erspielte sich das Team von Trainer Bennet Wiegert direkt einen Vorsprung (4:1, 6.). Offensiv leistete sich die Mannschaft allerdings in der Anfangsphase mehr Ungenauigkeiten als gewohnt, sodass Pelister auf 4:3 (7.) verkürzte.

Im bis auf den letzten Platz gefüllten Boro Curlevski ließ sich das Publikum daraufhin nicht lange bitten und sorgte mit Pfiffen und Rufen für seine berüchtigte, hitzige Atmosphäre. Trotzdem kam der SCM nicht aus dem Rhythmus. Vorne ließ die Fehlerzahl nach, hinten setzte Sergey Hernandez zwischen den Pfosten Impulse und nach einer gespielten Viertelstunde lag Magdeburg wieder mit 8:5 vorne. Selbst drei Zeitstrafen in den ersten 16 Minuten änderten daran nichts.

Nachdem Albin Lagergren via Gegenstoß zum 13:8 (21.) getroffen hatte, geriet die Angriffseffektivität indes etwas ins Stocken (15:12, 30.) und im zweiten Durchgang nahm die Intensität noch einmal zu. Doch der SCM stellte sich physisch wie mental dagegen und konnte den Vorsprung wieder ausbauen.

In der 40. Minute traf Magnus Saugstrup zum 20:15 und legte Sekunden später den 21. Treffer nach. Derweil ließ Pelister obgleich der Roten Karte für Nic Henigman – der Slowene bekam nach einem Foul an Felix Claar seine dritte Zweiminutenstrafe – nicht nach, und kam auf 25:21 (51.) heran.

Magdeburg aber blieb souverän und sicherte sich den neunten Sieg im neunten Spiel auf internationalem Parket. Damit bleibt der Titelverteidiger Tabellenführer der Gruppe B.

Schiedsrichter: Boris Mandak, Mario Rudinsky (SVK)
Zuschauer: 3000
Spielfilm: 2:1 (5.), 5:3 (10.), 8:5 (15.), 11:8 (20.), 14:9 (25.), 15:12 (30.) – 17:13 (35.), 20:15 (40.), 22:16 (45.), 25:20 (50.), 28:23 (55.), 31:26 (60.)

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