Spielbericht

SC Magdeburg verliert Test gegen Flensburg

Magnusson Eisenach vs. Flensburg 16082026
Omar Ingi Magnusson am Ball
Foto: Franziska Gora
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Der SC Magdeburg verliert am Sonntag das Finale des Wartburg Cups. Gegen die SG Flensburg-Handewitt steht es für das Team von Trainer Bennet Wiegert am Ende 32:33 (15:16).

Eine lautstarke Werner-Aßmann-Halle, das Aufeinandertreffen zweier Bundesliga-Topteams – das Finale des Wartburg Cups versprach Handball-Unterhaltung pur. Beide Clubs hatten im bisherigen Turnierverlauf zwei Siege mitgenommen und wollten ihre Serie am Sonntag fortsetzen.

MAGNUSSON IN DER STARTAUFSTELLUNG

Dementsprechend gestaltete sich auch das Spiel. Wiegert begann mit Gisli Kristjansson, Omar Ingi Magnusson und Philipp Weber im Rückraum, letzterer eröffnete die Partie direkt mit einem Tor. Die nächsten zwei Treffer steuerte Elvar Örn Jonsson bei – durch schnelles Umschaltspiel nach Ungenauigkeiten der SG. Resultat war eine 3:1-Führung nach gut drei gespielten Minuten.

Dann aber fand Flensburg besser in die Partie (5:4, 9.) und die Begegnung entwickelte mehr und mehr Spannung. Der SCM legte vor, Flensburg zog nach: Nach knapp 17 gespielten Minuten stand es 10:10. Kurz vor der Pause konnten die Schleswiger sogar in Führung gehen (14:16, 28.).

In der zweiten Halbzeit wechselte Wiegert – wie schon in den bisherigen Testspielen – durch: Felix Claar kam auf Halblinks, Daniel Pettersson und Matthias Musche besetzten die Flügel, Matej Mandic ging ins Magdeburger Tor. Auf dem Feld blieb es derweil eng. In der 36. Minute traf Musche zum 19:19. Kurz darauf erzielte Albin Lagergren die erneute Führung (20:19, 37.).

Entschieden war dadurch allerdings noch nichts. Durch drei Tempogegenstoßtore in Folge ging die SG auf 20:22 (40.) – Grund dafür war auch ein guter Benjamin Buric zwischen den Pfosten der Flensburger. Knapp eine Viertelstunde vor Abpfiff vermeldete die Anzeigetafel ein 24:27 (46.).

In der 49. Minute verkürzte Musche zum 26:27 und zwang die Kontrahenten zur Auszeit. Die Unterbrechung half, um den Lauf der Magdeburger zu unterbrechen. Bis zum Abpfiff lieferten sich beide Seiten zwar weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber letztlich hatte Flensburg die Nase vorn und sicherte sich den Wartburg Cup.

„Die Signale, die ich mitnehme, sind aber durchaus gute“

Bennet Wiegert: „Wir haben heute im entscheidenden Spiel zu viele Fehler gemacht. Beiden Mannschaften hat dieses Turnier viel abverlangt, beide wollten gewinnen. Man sieht aber auch, dass wir alle noch in der Vorbereitung sind. Wo wir stehen, werden wir sehen, wenn es richtig losgeht. Bei uns heißt es in diesem Modus gerade noch, die Belastung zu verteilen und Dinge auszuprobieren – wir hatten dieses Jahr mit dem Champions League Final4 und dem nun bevorstehenden Super Cup eine sehr kurze Sommerpause. Die Signale, die ich mitnehme, sind aber durchaus gute.“

ERGEBNISSE DES WARTBURG CUPS

Freitag, 14. August 2026
17.30 Uhr // TBV Lemgo vs. SC Magdeburg 30:35
20.00 Uhr // SG Flensburg-Handewitt vs. ThSV Eisenach 31:28

Samstag, 15. August 2026
15.30 Uhr // TBV Lemgo vs. SG Flensburg-Handewitt 32:24
18.00 Uhr // SC Magdeburg vs. ThSV Eisenach 40:30

Sonntag, 16. August 2026
13.00 Uhr // SG Flensburg-Handewitt vs. SC Magdeburg 33:32
15.30 Uhr // ThSV Eisenach vs. TBV Lemgo 30:39

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