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Damgaard will mit dem SCM nach oben – „Wir greifen an, wo wir können“

SCM-Handballspieler Michael Damgaard zieht im Sprungwurf an einem Stuttgarter Abwehrspieler vorbei.
2019-02-25_StuttgartMika

Unserem SCM gelang gestern Nachmittag gegen den TVB 1898 Stuttgart mit 37:30 ein Arbeits-Pflichtsieg. „Ich habe das Gefühl, dass wir heute mehr hätten geben können. Das haben wir nicht gemacht, aber wir haben mit sieben Toren gewonnen, das war sehr gut. Jetzt kommt ein verdammt schweres Spiel am nächsten Sonntag beim Bergischen HC. Wir wissen, wie wichtig jeder Punkt, jedes Tor für uns momentan ist“, sagte nach Abpfiff Michael Damgaard. Unser Rückraumschütze netzte gegen den TVB 8 von 11 Würfen ein. In den 60 Minuten kam der SCM-Angriff auf eine Wurfquote von fast 70 Prozent, bei 16 Fehlversuchen. Dazu kamen noch 7 technische Fehler im Spiel. In der Torschützenliste war auch Torhüter Dario Quenstedt mit seinem Volltreffer zum 26:19 ins leere Stuttgarter Tor. Zwischen den SCM-Pfosten hatten gestern Jannick Green (2 Paraden in 22 Minuten) und Dario Quenstedt (5 Paraden in 38 Minuten) wie auch die gesamte Abwehr Steigerungspotenzial. „Mika“ Damgaard will mit dem SCM ganz nach oben: „Wir greifen an, wo wir können. Der erste Platz ist natürlich immer unser Ziel. Flensburg hat es überragend gemacht dieses Jahr. Es ist nicht nur Flensburg. Da sind auch noch Kiel und die Löwen. Aber jetzt haben wir den Fokus darauf, jedes Spiel zu gewinnen, das ist immer unser Ziel. Wir wollen in die Top 3.“ Unsere Grün-Roten (10 Minuspunkte) machen Druck aus der Jäger-Rolle auf Flensburg (0), Kiel (6) und die Rhein-Neckar Löwen (7). SCM-Kapitän Christian O´Sullivan: „Wir sind einfach stolz auf unsere Saisonleistung bis hierher. Wir hatten eine schlechte Periode gegen Porto, aber wir haben viele gute Spiele gemacht und möchten nächstes Jahr gerne in Europa spielen. Es ist noch möglich mit der Champions League, aber da sind wir abhängig von anderen.“ SCM-Ikone und Sky-Experte Stefan Kretzschmar zur Siegesserie der Magdeburger Jungs seit dem 27. Dezember 2018: „Das Kiel-Spiel vor einer Woche war ein Erlebnis, das sie zu alter Stärke zurückgeführt hat. Sie haben sehr diszipliniert gespielt und stark strukturierten Handball gespielt. Man darf nicht vergessen, dass sie vielleicht sogar ein bisschen die beste Abwehr der Liga sind. Was die Magdeburger in Kiel gezeigt haben, das war schon allererste Sahne.“ In der Bundesliga und dem REWE Final Four im DHB-Pokal haben die Grün-Roten alle Chancen Großes zu erreichen. „Kretzsche“ gestern in der GETEC Arena zu den Champions-League-Chancen des SCM: „Das kommt für Magdeburg ein Jahr zu früh. Nächstes Jahr haben sie eine sehr starke Mannschaft mit den fünf Neuzugängen. Da muss wirklich jedes Team zittern. Dieses Jahr haben sie vier Punkte Rückstand auf den THW, das wird glaube ich relativ schwierig. Die Löwen haben auch noch drei Punkte Vorsprung. Da nur zwei Plätze vergeben werden, kommt es dieses Jahr zu früh. Aber nächstes Jahr brennt hier die Luft. Da sind sie eine richtig ernstzunehmende Mannschaft.“

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